LISTE VERLAGE
Hier
sind einige Verlage aufgeführt, die SF und Fantasy anbieten. Viele der
älteren bekannten Verlage gibt es in der damaligen Form nicht mehr.
Entweder wurden sie in große Verlagsgesellschaften aufgenommen [sind aber
über deren Dach auch heute noch zu erreichen - z.B. Randomhouse], oder
sie haben sich mit einem anderen Verlag zusammengeschlossen. Einige haben
auch [leider] grundlegend ihr Verlagsprogramm geändert. Die Webseiten
können über
erreicht werden.
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Verlage:
Haffmans
Der
Verlag ist 2001 insolvent geworden. Weitere
Informationen folgen noch...
Hallberg
Bei Hallberg
erschienen Leihbücher der Genres Krimis, Western, Abenteuer- und Liebesromane
sowie einige SF-Hefte [Nachdrucke diverser
Leihbücher].
Im Laufe der Reihe um die Hallberg-Romane wurde aus dem Verlag
Schälter & Co. dann auch tatsächlich "wieder" der Hallberg-Verlag.
Hamburger Verlag
Informationen folgen noch...
Hanser Verlag
siehe Carl Hanser
Verlag
Hansrudi
Wäscher Fanclub Bayern
Informationen folgen noch...
HBJ
HJB Verlag und Shop KG, Schützenstrasse 24, 78315
Radolfzell - E-Mail: hjb@bernt.de - Tel.: 07732-945530, Fax: 07732-9455315
[siehe auch Unitall-Verlag] Ein Verlag, der
eher "obskure" Werke veröffentlicht, viele an der Grenze zur "rechtslastigkeit",
mit leichter Verklärung des WK II u.Ä. - etliche Werke sind wohl doch eher
mit Vorsicht zu genießen...
Heiko Richter Verlag
Informationen folgen noch...
Hendel Verlag
Informationen folgen noch...
Herder Verlag
Informationen folgen noch...
Hermann
Borgsmüller-Verlag
Münster/Westfalen
siehe Text zu
Leihbüchern
Heru Verlag
Düsseldorf
siehe Text zu
Leihbüchern
Hethke
Verlag
siehe Norbert
Hethke Verlag
Heyne
1934 gründete Wilhelm Heyne in
Dresden den nach ihm benannten "Wilhelm Heyne Verlag". 1960 übergab
er die Verlagsleitung an seinen Sohn Rolf Heyne. Etwa
um diese Zeit begann Heyne eine Science Fiction und Fantasy Reihe
im Taschenbuch zu publizieren. Die von Wolfang
Jeschke herausgegebene Reihe mit den schwarzen Buchrücken und
dem weißen Heyne-Wimpel erlangte schnell legendären Status. Die Bände
wurden mit Hingabe gesammelt und im Regal nach der Verlagsnummer sortiert
(ich war auch einer dieser Sammler!).
Erst vor Kurzem sagte ein Sammler zu mir, er hätte mit dem gezielten Sammeln
der Heyne-Bände aufgehört, als die schwarzen Rücken eingestellt wurden - und
ich kann das nachvollziehen! Kurz nach dem
Tod von Rolf Heyne wurde der Verlag im Jahr 2001 von der Axel
Springer AG übernommen und in die Verlagsgruppe Heyne Ullstein
List eingegliedert. Als nur zwei
Jahre später der Bertelsmann Konzern durch sein Tochterunternehmen
Random House das Buchgeschäft der Springer AG übernehmen
wollte gab es kartellrechtliche Bedenken. Es setzte ein munteres Hauen und
Stechen in der Verlagswelt ein und schließlich musste Random House
neben weiteren Bereichen auch die Fantasy-Reihe abgeben. Sie ging an die
schwedische Bonnier-Gruppe und wurde in den zum Hause gehörenden Piper-Verlag
eingegliedert. Bei Heyne stand
nun Sascha Mamczak, der die Reihe seit 1998 mit Wolfgang Jeschke
und Friedel Wahren heraus gegeben hatte vor einen verlegerischem
Scherbenhaufen [er selbst sprach von einer "Zwangsamputation"].
Ab Oktober 2005 wurde dann im Rahmen der Allgemeinen Reihe ein
neues Fantasy-Programm aufgelegt, in dem auch Platz für neue deutsche
Autoren ist.
Heyne gehört also, wie auch Goldmann, jetzt zu
Randomhouse. Science Fiction und
Fantasy sind dort noch in schöner Stückzahl im Angebot.
Hönne
Verlag
Balve
siehe Text zu
Leihbüchern
Hörbuchproduktionen
Informationen folgen noch...
Hoffmann
und Campe
Informationen folgen noch...
Leihbücher:
Etliche Verlage druckten in den 50er bis Ende der 70er Jahre so genannte
Leihbücher. Das waren möglichst billig hergestellte, auf stark holzhaltiges Papier gedruckte, fest gebundene, durch eine robuste und abwischbare Efalin-Folie geschützte Bücher, die nicht in den Handel gelangten, sondern an private Büchereien verliehen wurden. Oft im Verbund mit einem Zigaretten- und Zeitschriftenhandel geführt, konnte man sich hier für kleine Geldsummen Bücher ausleihen. Das Leihbuch-Publikum war überschaubar, die zu seiner Versorgung erforderlichen Auflagen damit kalkulierbar. Bestseller waren nicht zu erwarten. Autoren wurden kümmerlich entlohnt. Verdienen konnten sie nur, wenn sie schnell arbeiteten. Dass unter dieser Prämisse keine Meisterwerke entstanden, war sowohl klar als auch unwichtig: Action und ein Hauch nicht allzu verwerflicher Anrüchigkeit waren definitiv wichtiger als Stil oder gar Anspruch. Doch immer wieder tauchten auch hier Werke auf, deren Autoren später durchaus bis zur Elite der Schreiber aufstiegen; Werke, die heute z.T. schon wieder als Klassiker des SF gelten. Es lohnt sich also durchaus mal nach diesen alten Werken zu forschen.
Wer noch Verlage kennt, die
interessante Bücher aus den hier gelisteten Bereichen im Programm haben, kann
sich ja mal melden. Kontakt
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