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ZEITREISEN l [Zeit-Kugel 35] Das Grabmal der Kleopatra  







Status: wieder neu erfasst 20.12.2016

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Das Grabmal der Kleopatra - Cover: Alfred Dudda  Ebenfalls erschienen in: Das Grabmal der Kleopatra - Cover: Thomas Knip          

Heft
Autor: P. Eisenhuth
Verlag/Jahr/Seiten: Marken Verlag / 1974 - 66 Seiten
Zyklus: Zeit-Kugel - 35 / Reise in die Vergangenheit - Protagonisten: Robert Lintberg, Frank Forster und Ben Hammer
Zeitmaschinen-Zuordnung: MM
Taschenbuch
Co-Autor/Herausgeber: Udo Mörsch
Verlag/Jahr/Seiten: Mohlberg / 2007 - 135 Seiten
ISBN: 3-936-22994-5     ISBN13: 978-3-936-22994-3
Der Band vereint Unternehmen Feuermeer und diesen Roman...

Inhalt: Dieses Mal beginnen die Zeitreisenden die Suche nach Kleopatras Grabstätte, landen mehr oder minder durch einen Zufall in der richtigen Gegend - sie kannten die genaue Stelle ihres offiziellen Grabes nicht -, nur zeittechnisch einige Tage zu früh. Dadurch können sie den Fall von Kleopatra miterleben. Kleopatra war die schönste Königin am Nil, so erzählt man es sich noch heute. Sie starb den ungewöhnlichsten Tod aller ägyptischen Herrscherinnen. Und dennoch wurde ihr Grab ein großes Geheimnis. Vor knapp fünfzig Jahren fand man in der Oase El Fayum das Halsband der letzten ägyptischen Königin. Sie starb 30 v. Chr. in Alexandria, doch konnte nie ihr Grab ausfindig gemacht werden. Der Fund nährte die Vermutung, dass die Königin vom Nil in einem geheim gehaltenen Grab beigesetzt wurde. Erneut reisen Lintberg, Ben und Frank in die Vergangenheit Ägyptens und versuchen das Grab der Kleopatra ausfindig zu machen. Dabei treffen sie auf alte Bekannte. Doch das Unternehmen scheint beinahe zu scheitern, und das Geheimnis sollte niemals ans Tagelicht kommen.
Mohlberg: Im Jahre 47 v. Chr. brach in Alexandria ein Riesenbrand aus, dem die kostbarste Bibliothek aller Zeiten zum Opfer fiel. Dort stand alles Wissen der Welt in den Buchrollen der Bibliothek von Alexandria. Im Augenblick des Feuerausbruches befand sich der große römische Feldherr Cäsar in der Stadt. Böse Zungen behaupteten damals, dass Cäsar das Feuer habe legen lassen - und dieser Vorwurf ist bis heute nicht verstummt. Hat der große Feldherr tatsächlich alles niederbrennen lassen? Lintberg und sein Team reisen mit der Zeit-Kugel ins Jahr 47 v. Chr. Und gehen dieser Frage nach. Sie geraten in der alten ägyptischen Metropole Alexandria in einen brisanten Konflikt. Zum ersten Mal begegnen sie der Königin von Ägypten, die um ihr rechtmäßiges Amt und den Thron von Ägypten kämpfen muss. Kleopatra war die schönste Königin am Nil, so erzählt man es sich noch heute. Sie starb den ungewöhnlichsten Tod aller ägyptischen Herrscherinnen. Und dennoch wurde ihr Grab ein großes Geheimnis. Vor knapp fünfzig Jahren fand man in der Oase El Fayum ihr Halsband. Sie starb 30 v. Ch. in Alexandria, doch konnte nie ihr Grab ausfindig gemacht werden. Der Fund nährte die Vermutung, dass die Königin vom Nil in einem geheim gehaltenen Grab beigesetzt wurde. Erneut reisen Lintberg, Ben und Frank in die Vergangenheit Ägyptens und versuchen das Grab der Kleopatra ausfindig zu machen. Dabei treffen sie auf alte Bekannte. Doch das Unternehmen scheint beinahe zu scheitern, und das Geheimnis sollte niemals ans Tagelicht kommen.

Meine Wertung: [4]
Kleopatras Leiche im Sakrophag - optisch sicherlich interessant, handlungstechnisch unrealistisch. Die Fahrt auf dem Nil zu einem unbekannten Ort und die Handlung bleibt als offenes Ende unbefriedigend und fordert im Grunde eine weitere Expedition heraus. Es stellt sich die Frage, warum die drei Zeitreisenden dem langsam dahin gleitenden Schiff nicht unbemerkt gefolgt sind. Wenn schon der Leichnam der Königin im Chaos der kriegerischen Auseinandersetzungen "verschwinden" kann, dann wäre es ein Leichtes für die drei Reisenden, sich Pferde zu nehmen und vor allem dem ihnen wohlgesinnten Diener zu folgen. Andererseits haben sich die Zeitreisenden in dieser Geschichte mal nicht rücksichtslos in die Handlungen eingemischt sondern treten nur als Beobachter auf. Wenn man alle Einmischungen aus den vorhergehenden Romanen zusammensucht, dann müsste unsere Welt heute wohl vollkommen anders aussehen. Zur Mohlberg-Ausgabe: Die Idee, die ansonsten alten und neuen Ägyptenromane aus dem Fundus der "Zeit-Kugel" und der Feder des für die Neubearbeitung verantwortlichen Redakteurs Udo Moersch zumindest lose zu verbinden, ist nicht schlecht, allerdings ob wirklich ein Ägypten-Zyklus kreiert werden musste, steht auf einem anderen Blatt. Bis auf Udo Moerschs Teil im ersten Sammelband sind ja alle Hefte schon vorhanden gewesen und haben auch autark sehr gut funktioniert. Es hilft allerdings, diese Hefte zumindest thematisch zusammenzufassen, um Widersprüche und Unstimmigkeiten zu bereinigen sowie Wiederholungen zu vermeiden. Im vorliegenden Sammelband werden zwei klassische Zeitkugelabenteuer Unternehmen Feuermeer und Das Grabmal der Kleopatra, beide aus der Feder Eisenhuths, von Udo Mörsch überarbeitet und mit einem allerdings eher uninspirierten Zwischenstück verbunden. Also nicht gut gelungen, schade...
 
 


Ein für dieses Genre interessantes Buch...

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