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ROBOTER | Der
Unbesiegbare
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Hardcover
Originaltitel: Niezwyciężony [1964] -
Der Titel
bedeutet auf polnische eigentlich "der Unbesiegte"
Autor: Stanislaw Lem
Verlag/Jahr/Seiten: NSB
/ 1964 - 510 Seiten
Übersetzung:
Roboter-Kategorie:
Taschenbuch
Verlag/Jahr/Seiten: Fischer
/ 1971/76 - 157 Seiten
Reihe: Fischer Allgemeine Reihe 1199
ISBN: 3-436-01393-5
Neuauflage: 3-596-21199-9
Übersetzung: Roswitha Dietrich
Das
Raumschiff "Der Unbesiegbare" trifft nach langer Reise auf einem
fremden Planeten ein, um dort den Verbleib seines verschollenen
Schwesterschiffes '"Kondor" zu untersuchen.
Am
Anfang sieht der Planet noch friedlich und unbewohnt aus, und die
Mannschaftsmitglieder spekulieren, was wohl mit dem Schwesterschiff
passiert ist - bis es aufgefunden wird und sich herausstellt, dass die
Besatzung ohne Kampf an einer Totalamnesie, dem vollständigen Gedächtnisverlust
zugrundegegangen ist.
Mit
der Zeit wird die Ursache des Unglücks gefunden: Eine unbekannte
Alienspezies. Es handelt sich dabei um Heerscharen kleiner metallischer
Kristalle, die von den Wissenschaftlern als Roboter-Fliegen
bezeichnet werden, da diese sich je nach Bedrohung zu Einheiten variabler
Größe zusammenschließen und mittels enorm starker magnetischer und
elektrischer Felder menschliche Gehirne und auch programmierte
Rechenanlagen so belasten können, dass diese durch eine Intereferenz der
elektrischen Wirkungsweise der Neuronen
funktionsunfähig werden, was sich beim Menschen als vollständiger Gedächtnisverlust,
bei Maschinen als scheinbare autonome Programmierung dieser darstellt.
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Der
Unbesiegbare ist ein Raumschiff mit wissenschaftlicher Abteilung an
Bord, in der fast alle Disziplinen vertreten sind - nach umfangreichen,
insbesondere geologischen Nachforschungen und vielen Spekulationen scheint
die plausibelste Theorie zu sein, dass die Flugroboter im Rahmen einer
toten Evolution, der "Nekrosphäre" entstanden sind. Die
Maschinen stammen selbst nicht von dem Planeten, sondern wurden "eingeschleppt“
und haben sich weiterentwickelt, wobei sich die unendlich flexiblen
Mikrosysteme gegenüber allen anderen Arten, inklusive der lokalen Fauna
und Flora, durchgesetzt haben, jedoch nach dem Prinzip der Homöostase
das Überleben zum Ziel haben, obwohl sie scheinbar trotz ihrer
Anpassungsfähigkeit, die allen Maschinen erhaben ist, keinen Intellekt
besitzen.
Als
sich herausstellt, dass eine Kommunikation mit dieser "Nekrosphäre“
nicht möglich ist, steht der Kommandant des Unbesiegbaren vor
einer schweren Entscheidung: Nach Angriffen auf verschiedene Expeditionen
auf dem Planeten werden nach einem schweren Gefecht und einer fast
gescheiterten Rettungsexpedition immer noch Besatzungsmitglieder vermisst.
Kann er noch einen Rettungsversuch riskieren? [Wikipedia]
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Cover von 1977
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Hardcover
Verlag/Jahr/Seiten: Volk
und Welt / 1976-90 - 339 Seiten
ISBN: 3-353-00736-9
Übersetzung: Roswitha Dietrich
Hardcover
Verlag/Jahr/Seiten: Buchclub
65 / 19?? - ??? Seiten
Volk
und Welt publizierte diesen Roman auch schon 1968
Das
Raumschiff Der Unbesiegbare, das so unangreifbar nicht ist, wenn es
auf Unerklärliches stößt, birgt Menschen aus Fleisch und Blut, die um
ihre Mängel und um das Risiko des Irrtums wissen. Wie sie, weiß die
zentrale Gestalt des Bandes "Die Jagd", der inzwischen gereifte Pirx,
der einst so unbekümmert seinen Chefs ein Schnippchen schlug, um die
Grenzen der technischen Evolution. Seine und der Besatzung des Unbesiegbaren
gelassene Skepsis, gegenüber der Unfehlbarkeit der Maschinen, und nicht
zuletzt ihr gesunder Menschenverstand, mit dem sie verzwickte Probleme lösen,
sind es, die uns Lems Helden so nahe bringen.
Weitere
Ausgaben bekannt vom Deutschen Bücherbund, vom Buchclub 65, von Bertelsmann, vom Suhrkamp
Verlag [ISBN13: 978-3-518-38959-1, Phantastische Bibliothek 322, 2459] und
vom Insel Verlag [1967] und etliche weitere Ausgaben.
Mit
dem dem Titel "Der Unbesiegbare" gibt es auch je einen Roman von
John Kirby [Pabel, 1979],
von Peter Dubina [Kelter Verlag, 1971], von Wilbur Smith
[Lichtenberg, 1964] und von Georgette Heyer [ISBN:
3-423-20159-2], eine Ausgabe von Rex Corda [Band 21]
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