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ALTERNATIVWELTEN l Auf zu den Hesperiden!







Status: bearbeitet/ergänzt: 10.7.2018














Auf zu den Hesperiden! - Cover: Peter Tybus Die Originalausgabe: The gates of worlds - Cover:  H. Lawrence Hoffman Neuste mir bekannte Originalerscheinung: The gates of worlds - Cover: John Harris Original-E-Book: The gate of worlds   #1348 #Azteken
#Indianer Nordamerikas
#Inkas #Mayas #Pest
#Shakespeare #Türken

Taschenbuch
Originaltitel/Verlag: The gate of worlds [1967] Holt, Rinehart and Winston [USA]
Autor/Herausgeber: Robert Silverberg / Werner Fuchs [Hg]
Verlag/Jahr/Seiten: Knaur [Droemer Knaur] / 1982 - 156 Seiten
Reihe: Knaur SF 5752
ISBN: 3-426-05752-2     ISBN13: 978-3-426-05752-0
Alternativwelt-Zuordnung: E / AH l Übersetzung: Thomas Ziegler
Neuste mir bekannte Originalerscheinung:
"The gate of worlds" [2005] ibooks [USA]
US ISBN: 1-596-87157-1    ISBN13: 978-1-59687-157-1
Cover: John Harris
Inhalt: Dan Beauchamp ist achtzehn Jahre alt und will sein Glück machen. Von Neu Istanbul bricht er nach Mexiko auf. Früher hieß Neu Istanbul "London", doch seit 1348 hatte die Geschichte einen eigenwilligen Verlauf genommen: Die Pest hatte die Mehrzahl der Bevölkerung Europas hinweggerafft. So hatten die Türken bei der Eroberung des Abendlands leichtes Spiel, und Amerika blieb in den Händen der Inkas, Mayas, Azteken und Indianer Nordamerikas. Der eroberungsfreudige Neffe des Königs Montezuma XII. hat in Mexiko eine Militärexpedition zusammengestellt, um einen Beutezug durch die Oberen Hesperiden zu unternehmen. Dan schließt sich diesem Trupp an, und seine Abenteuer beginnen. In kohleangetriebenen Automobilen geht es nach Norden, immer auf der Suche nach den Reichtümern unentdeckter Gebiete. Dan begegnet auf dieser Reise auch der Liebe: Die Häuptlingstochter Takinaktu hat Dan mit Shakespeare-Zitaten in der Originalsprache Türkisch überrascht. Dan ist von Takinaktu fasziniert, doch sie hat ihre eigenen Pläne...
Meine Wertung: [6]
Das ist nun gerade nicht eines der stärksten Werke Silverbergs - aber es ist trotzdem ein lesenswertes und ein leicht zu lesendes Werk. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert. Der Protagonist benimmt sich halt wie sich junge, abenteuerlustige Männer in seinem Alter benehmen [eben meist plopdumm und jedem guten Rat abgeneigt - und ich weiß wovon ich rede, ich hatte so etwas im Haus!], die Abenteuer folgen kurz hintereinander in jedem Kapitel. Längen werden dankenswerterweise ausgelassen [der Protagonist möchte den werten Leser nicht langweilen - Danke!] und das Ende bleibt offen und ein wenig traurig. Wäre da nicht diese wunderbar ausgedachte, alternative Entwicklung der verschiedenen Kontinente...  Zwar geht Silverberg nur kurz auf Europa/Asien und Afrika ein und beschränkt sich auf Amerika, aber die hier beschriebenen Entwicklung könnten wohl tatsächlich so eingetreten sein, wenn die Pest so stark in Europa gewütet hätte. Ach ja, die "Hesperiden" sind Amerika ["...wer wollte schon Amerika sagen, wenn es ein so schönes Wort wie Hesperiden gibt?..." sagt unser Held im Buch]...
Eine ähnliche Konstruktion [in Südamerika herrschen und entwickeln sich die versch. Stämme bis in die Neuzeit] findet man auch in Der Sturm der Azteken von Christopher Evans.



Ein für dieses Genre interessantes Buch... 

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