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ZEITREISEN|Pinettis weisse Rose   Status: bearbeitet/ergänzt 26.1.2018


Pinettis weisse Rose l Cover: W. Siudmak  Dieses Buch kostenlos? l Einführung
ø Preis Antiquariat: € 3,30
Hardcover Leinen/SU
Originaltitel: Polska nowela fantastyczna [1976]
Herausgeber: Julian Tuwim
Verlag/Jahr/Seiten: Kiepenheuer / 1982 - 582 Seiten
Reihe: ... 788 311 1
Übersetzung: Charlotte Eckert 
Die polnische phantastische Novelle


Irgendwo zwischen Himmel und Erde liegt die Zone der Geheimnisse, deren Botschaften nur die Berufenen zu deuten vermögen. Der Brandmeister Czarnocki zum Beispiel, der wegen seiner tollkühnen Einsätze bei Bränden der" Feuerfeste" genannt wird, empfängt eine Zeitlang aus der Ofenschlacke Nachrichten der Feuergeister Glühtopf, Flackerling und Rauchtroll, die alle mit der Drohung "Wehe dir, wehe!" enden. Czarnockis methodisch geführter Kampf gegen die hässlichen kleinen Ungeheuer bleibt hoffnungslos, denn die Feuergeister vertreiben seine Seele und fahren selbst in seinen Leib. Wie bei Grabinski geht es in vielen dieser Geschichten aus zwei Jahrhunderten um Seelenfang, obwohl der Teufel nur in den beiden ältesten Texten herumspukt. Oft sind es Magier, Magnetiseure, Willensstarke, die im Bunde mit höheren Mächten [überirdischen und irdischen] andere Menschen in Abhängigkeit bringen, sie ins Verderben stürzen und häufig selbst dabei zugrunde gehen.

Die Originalausgabe: Polska nowela fantastyczna
In diesen Novellen haben Wände Stimmen, die Haare auf dem Kopf fangen plötzlich an zu schreien, Menschen verlieren ihre Schwerkraft, und Abstellgleise nähren überdimensionale Sehnsüchte. Die Geschichten wurden von dem 1953 verstorbenen Dichter Julian Tuwim zusammengetragen, der in seinen letzten Lebensjahren vor allem als literarischer Übersetzer und Herausgeber in Polen gewirkt hat. In dieser schon historisch gewordenen Anthologie entsteht das Bild des Phantastischen, das die polnischen Schriftsteller seit den Anfängen ihrer Prosaliteratur aus den Tresoren der Gesammelten Werke befreit hat.
                                                                     Julian Tuwim ist der kulturelle Schutzpatron des Jahres 2013:
01 Nichts vertrunken, nichts verpasst und nichts verschwendet... der Teufel fliegt vorbei und hats entwendet - Josef Maksymilian Ossolinski
02 Die Lappalie mit dem Teufel - Josef Maksymilian Ossolinski
03 Die Geschichte des Komturs von Toralva - Jan Potocki
04 Schreiende Haare auf dem Kopf - Jan Barszczewski
05 Zachus - Jan Barszczewski
06 Ich brenne - Henryk Rzewuski
07 Das Eckhaus - Jozef Korzeniowski
08 Der Magnetiseur - Jozef Dzierzkowski
09 Pinettis weisse Rose - Aleksander Groza
10 Das Schachspiel - Karol Libelt
11 Der Aufschneider - Ludwik Sztyrmer
12 Das namlose Grabmal am Njemen - Teodor Tripplin
13 Höhlengeist - Jozef Bohdan Dziekonski
14 Die Kraft des Willens - Jozef Bohdan Dziekonski
15 Schach und Matt - Ludwik Niemojowski
16 Mein Abenteuer am Hof Seiner Durchlaucht, des Wojewoden von Wilno Fürst Radziwill Panie Kochanku - Wlodzimierz Zagorski
17 Der Unsichtbare - Sygurd Wisniowski
18 Zapatan - Wladyslaw Lozinski
19 Eine seltsame Geschichte - Boleslaw Prus
20 Der Traum - Boleslaw Prus
21 Beherrscher der Zeit - Antoni Lange
22 Das tote Gleis / Das Abstellgleis - Stefan Grabinski
23 Die Rache der Feuergeister / Die Rache der Elementargeister - Stefan Grabinski

     

 

 
 
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