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ALTERNATIVWELTEN / DETEKTIVE l Die Vereinigung jiddischer Polizisten







Status: wieder neu erfasst 1.2.2017












Die Vereinigung jiddischer Polizisten
[gekürzt]
Neuauflage: Die Vereinigung jiddischer Polizisten Die 1. Originalausgabe: The Yiddish Policemen's Union Die 2. Originalausgabe: The Yiddish Policemen's Union - Cover: Will Staehle     

Hardcover
Originaltitel/Verlag: The Yiddish Policemen's Union [2007] The Easton Press [USA]*
                             The Yiddish Policemen's Union [2007] HarperLuxe [GB]
Autor: Michael Chabon
Verlag/Jahr/Seiten: Kiepenheuer & Witsch / 2008 - 422 Seiten
Reihe: Krimi 3972
     ISBN: 3-462-03972-5     ISBN13: 978-3-462-03972-6
GB ISBN: 0-061-37694-9     ISBN13: 978-0-061-37694-8
Alternativwelt-Zuordnung: AH l Sub-Genre: l Übersetzung: Andrea Fischer
Taschenbuch Neuauflage
Verlag/Jahr/Seiten: DTV / 2009 - 496 Seiten
Reihe: Krimi 13793
ISBN: 3-423-13793-2     ISBN13: 978-3-423-13793-5
* limitierte Auflage von 1.000 nummerierten Exemplaren l Insgesamt erlebte das Buch von 2007 bis heute [2017] immerhin schon 13 Auflagen!
Inhalt:
Klappentext Kiepenheuer & Witsch:
Detektiv Meyer Landsman, abgetakelter Polizist in Sitka, der Hauptstadt der Juden, ermittelt in einem Mordfall. In dem schäbigen Hotel, in dem er wohnt, wurde sein Zimmernachbar erschossen, und gemeinsam mit seinem Partner Berko beginnt er die Untersuchungen, die ihn zu den Gründungsvätern der Stadt, Schachmeistern und in religiöse Randbezirke führt. Ein irrwitziges literarisches Szenario - auch so hätte die Geschichte verlaufen können. Sechzig Jahre lang haben jüdische Flüchtlinge und ihre Nachkommen den Distrikt Sitka in Alaska aufgebaut und sich nach dem Holocaust und dem Zusammenbruch des Staates Israel im Jahre 1948 eine eigene kleine Welt erschaffen: eine Grenzstadt, in der das Leben trotz der klimatischen Widrigkeiten pulsiert und in der Jiddisch Umgangs- und Amtssprache ist. Doch jetzt soll der Distrikt an Alaska zurückfallen und sich die Geschichte wiederholen. Erneut droht den Juden Vertreibung und Heimatlosigkeit. Doch Meyer Landsman vom Morddezernat hat noch andere Probleme als die bald anstehende "Reversion". Seine Ehe ist am Ende, er trinkt und steckt auch beruflich in einer Sackgasse: Nicht mal die Hälfte der Fälle ist gelöst. Sein neuer Chef ist seine Exfrau, und in dem billigen Hotel, in dem er wohnt, wurde ein Mord begangen. Das Opfer ist ein ehemaliges Schach-Wunderkind, und Landsman beginnt mit seinen Untersuchungen aus bloßer Routine und mit dem Gefühl, dass er dadurch vielleicht noch etwas gutmachen kann. Doch als von ganz oben die Anweisung ergeht, dass der Fall sofort zu den Akten gelegt werden soll, ermittelt Landsman mit seinem Partner auf eigene Faust und gerät tief in eine Welt, in der politische Ziele und religiöser Wahn eine gefährliche Allianz eingehen. Der Roman ist packender Whodunnit, Liebesgeschichte und Hommage an die Krimis der 40er-Jahre in einem und lässt das Jiddische wieder lebendig werden.
Klappentext DTV: Detective Meyer Landsman, abgetakelter Polizist und chronisch depressiv, soll einen Mordfall aufklären. Eigentlich reine Routine. Doch Landsman lebt im fiktiven jüdischen Distrikt Sitka in Alaska, der in Kürze wieder an die USA zurückfallen soll. Für seinen rabenschwarzen Kriminalroman hat Michael Chabon tief in die Geschichte eingegriffen und ein aberwitziges Szenario gewählt: 1948 ist der Staat Israel zusammengebrochen, die Juden wurden nach Alaska umgesiedelt. Als nun die erneute Vertreibung droht, brechen alte Feindschaften auf und Landsman gerät in ein sirrendes Wespennest voller politischer Intrigen und religiösem Wahn. Ein herrlich respektloser Krimi mit schrägen Charakteren, funkelnd vor furiosem Witz und beißendem Sarkasmus.

Sidewise Award 2007 [bester, langer Alternative Historie-Roman]; Nebula Award 2008 [Beste Geschichte]; Hugo Award 2008 [Bester Roman]; Locus Award 2008 [Bester SF-Roman]
 


Ein für dieses Genre interessantes Buch...  

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