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Taschenbuch
Originaltitel: White light or
what is Cantor's continuum problem? [1980]
Autor: Rudy Rucker
Verlag/Jahr/Seiten: Heyne
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1985 - 284 Seiten
Reihe: Heyne SF
4221
ISBN: 3-453-31200-7
Übersetzung: Udo Breger

Der Held und Erzähler des Buches, Felix
Rayman, ist ein junger Dozent mit einer Vorliebe für abstruse
Mathematik und harte Rockmusik. Nicht gerade vergeistigt, sollte man
meinen, doch genau dies ist der Fall: Er experimentiert mit Tagträumen
und sogenannten Out-of-body-Erfahrungen, bei denen er seinen Körper zu
verlassen scheint, zumindest subjektiv. So erkundet er das Traumland, das
sich ihm über ein mathematisches Problem erschließt, das sich mit der
Unendlichkeit befasst. Doch eines Tages treibt es der Gute zu weit. Er fällt
auf einem Friedhof in Schlaf, begibt sich im Traumland auf Wanderschaft.
Als er in seinen Körper zurückkehren will, muss er feststellen, dass es
nicht geht. Gefangen in seinem Astralkörper, begibt sich Felix auf
die Suche nach dem Land Cimön. Auf dem Weg dorthin hat er das
seltene Privileg, Jesus
Christus und den Teufel zu treffen. Des weiteren macht er nähere
Bekanntschaft mit drei seiner verehrten Mathematikern, Cantor,
Hilbert
und Albert
Einstein. In Cimön steigt er in einem unendlichen Hotel
[Hilberts
Problem] ab, besteigt einen unendlichen Berg und wandert in
einer unendlichen Bibliothek. Letzteres erinnert an die Bibliothek
von Babel, die Jorge
Luis Borges erfand. Er ist hinter dem Weißen Licht her,
Gott und die Antwort auf Cantors Kontinuum-Problem. Das Weiße Licht
befindet sich im Land Cimön am Punkt absoluter Unendlichkeit - ein
Begriff, der wohl nur für Mathematiker Sinn ergibt. Zum Glück gibt es für
Cimön eine Karte im Buch.
Das mathematische Modell "Hilberts Hotel"
findet sich auch in Zeitknick
von George Alec Effinger wieder.
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