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ZEITREISEN l Er ist wieder da  







Status: neu erfasst 6.6.2018  

#2011
#Adolf Hitler
#Angela Merkel
#Berlin-Mitte
#Eva Braun

Timur Vermes











Er ist wieder da - Cover: Johannes Wiebel alle Ausgaben haben dasselbe Cover   E-Book Kindle - 2.307 KB = 401 Seiten MP3-CD - 5:37      

Hardcover
Autor: Timor Vermes
Verlag/Jahr/Seiten: Eichborn [Bastei Lübbe] / 2012 - 396 Seiten
Reihe: Eichborn 90517
ISBN: 3-847-90517-1     ISBN13: 978-3-847-90517-2
Taschenbuch Neuauflage
Verlag/Jahr/Seiten: Bastei Lübbe / 2014 - 396 Seiten
Reihe: Bastei Lübbe 17178
ISBN: 3-404-17178-0     ISBN13: 978-3-404-17178-1 
Eine Persiflage? Eine Satire? Polit-Comedy? All das und mehr: Dieser Roman ist ein literarisches Kabinettstück erster Güte.
Inhalt: Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, dafür unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende startet er gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur, sondern erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und "Gefällt mir!"-Buttons.
Meine Wertung: [8]
Der Roman musste von mir einfach eine hohe Bewertung erhalten. Timur Vermes hat sich so genau in die Denkweise von Hitler eingearbeitet,  so das alle Aktionen und
Reaktionen Hitlers in unserer - und auf unsere - Zeit, durchaus logisch und nachvollziehbar rüber kommen. Es ist unbestritten eine gallige Politsatire und was wir hier erleben ist erschütternd und leider auch plausibel. Die literarische Qualität des Romans kann allein nicht für den enormen Erfolg des Buches - und des Hörbuchs, und letztlich des Films - verantwortlich sein. Zwar könnte der Leser sich dazu hinreißen lassen den zum Teil humorigen Kerl gern zu haben - aber er ist immer noch die Inkarnation des Bösen. Letztlich ist die Reaktion der Umwelt der Faktor, der uns immer wieder Lachen lässt. Vielleicht verharmlost dies das Thema etwas, aber das liegt eben im Auge des Betrachters, der immer wieder vergisst, mit wem wir es hier zu tun haben. Man sollte den Inhalt das Romans nicht durchgehend als Klamauk sehen, nur weil Hitler hier sein typisches Vokabular auf das Hier und Jetzt anwendet. Absolut absurd - aber gut.


Ein für dieses Genre interessantes Buch...

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