Cover: Alfred Dudda -
Illustrationen: Jan Groenmeyer
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Hardcover [SU]
Autor: Henry Bings
[1958] [Herausgeber]
Verlag/Jahr/Seiten: Bewin-Verlag
/ 1957 - 269 Seiten
Reihe: SF - so genanntes Leihbuch

Eine
utopische Anthologie
Auswahl,
Zusammenstellung, Bearbeitung und Einleitungen von Heinz Bingenheimer
Die in diesem Buch veröffentlichten Geschichten streben keinen Vergleich
mit den Novellen der führenden Autoren dieses Gebietes an. Und doch, oder
vielleicht gerade deswegen.... so möchte man glauben..., dass sie uns im
gewissen Sinne mehr zu sagen haben, als Publikationen, die einer anderen
Super-Mentalität entsprechen. Der aufmerksame Leser wird feststellen, dass
sich hier Idealisten der Science Fiction bemühten, ihr Bestes zu geben
und den Anschluss an das Weltniveau zu finden.
Mit
wenigen Ausnahmen, die dem alten Stil, wenn auch modernisiert, treu
blieben, haben die Autoren versucht, ihre Leser durch die Schilderung von
Ereignissen und Beziehungen anzusprechen, die teilweise eine
transklassische Wissenschaft voraussetzen. Sie haben damit einen Vorstoß
in Gebiete unternommen, der zu den besten Hoffnungen hinsichtlich der
Entwicklung der Science Fiction Literatur in Deutschland berechtigt. Der
Stil ist dem Inhalt der einzelnen Themen unterworfen, und es sei gesagt,
dass es nicht leicht ist, eine abgerundete Kurzgeschichte zu schreiben.
Der Autor einer solchen muss alle Elemente eines Romans in seiner Story
berücksichtigen, und dadurch ist bedingt, dass ein Geschehen meist sofort
einsetzt und logisch oder konsequent beendet wird. Es ist aber
andererseits das Plus einer Kurzgeschichte, dass der Leser hier eine gute
Idee ohne Beiwerk vorfindet, die sein eigenes Nachdenken, seine eigenen
Schlüsse und Folgerungen herausfordert. So betrachtet, wird die
Kurzgeschichte oder die Novelle für den an der Materie interessierten
Leser oft wertvoller sein, als mancher ausgeführte Roman, dessen Rahmen
und Thema kaum eine Diskussion offen lässt. Es ist daher nicht angebracht
und würde auch zu weit führen, auf die einzelnen Geschichten dieses
Buches näher einzugehen. Möge sich der Leser sein eigenes Urteil bilden
und damit dazu beitragen, dass dieser ersten deutschen Anthologie bald
weitere Ausgaben folgen können.
In
diesem Sinne wünschen sich Verlag und Herausgeber - mit ihnen verbunden
der Science-Fiction-Club Deutschland - eine recht zahlreiche
Lesergemeinde. Diese Anthologie erscheint gleichzeitig als Sonderdruck für
den Science Fiction Club Deutschland. Die Aufnahme der Geschichten
erfolgt mit Erlaubnis der im Inhaltsverzeichnis genannten Verfasser. Alle
Rechte verbleiben beim Herausgeber.
"Diese erste deutsche Anthologie widmet der Vorstand des
Science-Fiction-Club-Deutschland seinen Mitgliedern" ·
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