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Cover: Gerhard M. Hotop
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Hardcover [Leinen
mit SU]
Bearbeitet: 9.5.2012
Autor:
Walter Schätzel
[1957]
Verlag/Jahr/Seiten:
Bertelsmann
/ 1957 - 332 Seiten
Reihe: SF - so genanntes
Leihbuch
Zeitmaschinen-Zuordnung: K

Hardcover
Verlag/Jahr/Seiten:
Vier-Falken-Verlag
/ 1958 - 333 Seiten
Reihe: Utopia Zukunftsromane 175

Im Jahre
1925
stürzt der Leipziger Universitätsprofessor Nordmann
auf einer Nordlandreise in eine Gletscherspalte. Erst Jahrtausende später
wird seine Leiche gefunden - von Marsmenschen, die inzwischen den
Erdglobus bevölkert haben. Den Ärzten dieser neuen Erdbewohner gelingt
das Unwahrscheinliche: sie erwecken den im Polareis konservierten Körper
des Professors zu neuem Leben. Aber was für eine Welt ist das, in der
sich der Held dieser geistreichen und humorvollen Utopie nach seinem
unfreiwilligen Urlaub von der Weltgeschichte wiederfindet? Professor
Nordmann hat gottlob robuste Nerven - ein anderer würde diese bestürzenden
Erkenntnisse und Erfahrungen, die sich ihm in diesem Marsmenschen-Staat
aufdrängen, nicht so leicht verdauen. Er erfährt von der ungeheuren
Atomkatastrophe, in der wenige Jahrzehnte nach seinem Verschwinden im großen
"Kühlschrank" des Polareises die Menschheit bis auf einen
verschwindend kleinen Rest vernichtet wurde. Er vernimmt, dass
Jahrhunderte später die Erde schließlich von den Marsbewohnern erobert
wurde, eben jenen Urahnen der "Pequadrater", die bei ihrem
Versuch, das arktische Eis mit Hilfe von Atomenergie zu schmelzen, ihn,
den ehemaligen Professor für Mittelalterliche Geschichte, aus seinem
frostigen Gefängnis befreiten. Das
20. Jahrhundert
ist in weite
geschichtliche Fernen entrückt.
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Bisher
ist es mir nicht gelungen ein [vernünftiges] Bild des Covers zu bekommen. Vielleicht hat
ja einer von Euch das Buch? Es wäre nett, wenn Ihr mir dann ein Bild des
Covers zur Verfügung stellen könntet.
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Alles ist anders geworden seither. Nicht
nur, dass die Erdoberfläche ein gänzlich neues Gesicht erhalten hat, dass
Kontinente, Meere, Flüsse und Städte neue Namen haben - auch die
Beziehungen zwischen Mann und Frau sind anders geworden, die Leute gehen
nicht mehr, sondern schweben durch die Luft, und die Ernährung erfolgt
durch mysteriöse Kraftgetränke. Und noch eine erfreuliche Erfahrung
macht der Professor: Diese "Pequadrater" sind ein sehr
friedliebendes, unkriegerisches Volk. Freilich sind sie auch infolge ihrer
überfeinerten Kultur etwas dekadent geworden, und eben aus dieser
Erkenntnis heraus ist ihnen ihr "Polarfund" so wertvoll: Der
Professor heiratet die liebliche Ärztin Li und wird zum Stammvater
eines - hoffentlich ebenfalls unkriegerischen - neuen Geschlechts von
Erdbewohnern.
Rezension von Zeitreisefan:
        
[1]
Könnte einer katholischen Science-Fiction-Bibliothek entstammen. Groteske Vorstellung, dass man im 22 Jahrhundert noch dieselben religiös geprägten Moralvorstellungen hat, wie
im 19. Jahrhundert: Monogamie, Enthaltsamkeit, Scham usw... Und das Ganze wird sich dann auch noch in den folgenden Jahrtausenden weiter so halten.
Welch Idiotie! Ein wirklich seltsames und aufgrund seiner fiktionalen Fantasielosigkeit wirklich nicht zu
empfehlendes Buch.
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