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  ROBOTER & Co.  









Status: bearbeitet/ergänzt 1.11.2016 © 2016 by Tim E. Wolf [2140]

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Roboter-Geschichten: Es gibt hier ja einige herausragende Werke [z.B. die Roboter-Geschichten von Isaac Asimov] die als absolute Bereicherung der Science Fiction gelten. Für ein im Wesentlichen emotional denkendes und reagierendes Wesen wie den Menschen, ist die Aufgabe ein rein logisch denkendes und reagierendes Wesen wie einen Roboter zu verstehen, ausgesprochen
Auch die Weiterentwicklung - kann ein Roboter [bzw. seine "Denkeinheit"] auch menschliche Gefühle nachbilden oder gar "verstehen" - ist ein schwieriges aber auch spannendes Thema. Ob es überhaupt wünschenswert wäre, wenn so etwas möglich wäre... Auch hiermit haben sich viele Autoren auseinandergesetzt und damit wunderbare Werke geschaffen, die letztlich dazu dienen den Menschen ihre Grenzen zu zeigen. Zu den Robotern zähle ich auch die Androiden und Cyborgs . Bei den Cyborgs ist die Eingruppierung einfach - hier trifft man auf eine Mischung von Mensch und Maschine, wobei mal der eine, mal der andere Teil überwiegen kann. Auf jeden Fall haben wir deutliche robotische Anteile, die oft auch durch zusätzliche "Gehirn-Upgrades" unterstützt werden, wobei dann der Roboteranteil oft weniger deutlich wird. Bei den Androiden ist das schon etwas schwieriger. Da aber der Androide in Gänze "gebaut" bzw. konstruiert wird, ist er, egal wie nahe er dem Menschen kommt, eben künstlich. Er unterscheidet sich also z.B. erheblich von einem Klon, der ja ein echtes organisches Duplikat eines Lebewesens ist. Eine "Unterart" beim Thema Roboter sind dann noch die "durchgeknallten" Computer(-systeme) , die dann meist versuchen die Menschheit komplett zu beherrschen (warum eigentlich?) oder zu eliminieren - aber eben nicht immer, sie können auch Verbündete sein! Ein bekanntes "böses" Beispiel ist hierzu sicherlich die Terminator-Reihe. - Einführung: Roboter in Filmen. Isaac Asimov, der als "der" literarische Spezialist der Robotik gilt, hat dafür die Robotergesetze formuliert.

Da das Thema hier doch recht lang ist habe ich es in mehrere Kapitel aufgeteilt:
Roboter-Kategorien "klassische" Roboter menschenähnliche Roboter

"organische" Roboter Androiden Cyborgs Nanostrukturen unbekannte Bauarten Computersysteme Golems Frankenstein Homunkulus Fachliteratur Links  


Roboter-Kategorien
Um den Begriff Roboter nochmals genauer zu spezifizieren: Wir sprechen hier natürlich nicht von stationären "Arbeitsmaschinen" sondern von mobilen Modellen, die sich selbstverständlich "frei" bewegen und handeln können. Der Begriff Roboter [tschechisch: robot] wurde von Josef und Karel Čapek Anfang des 20. Jahrhunderts durch die Science-Fiction-Literatur geprägt. Sein Ursprung liegt im slawischen Wort robota, welches mit Arbeit, Fronarbeit oder Zwangsarbeit übersetzt werden kann. Vor der Prägung dieses Begriffes wurden Roboter zum Beispiel in den Werken von Stanisław Lem als Automaten oder Halbautomaten bezeichnet. Um die Roboter-Romane/-Filme schneller einordnen zu können, werden sie entsprechend gekennzeichnet [sofern möglich].
Roboter - klassische Version
Der "klassische" Roboter ist natürlich der allgemein bekannte, meist aus Metall [wobei hier keinerlei Einschränkungen bzgl. des Materials oder der Größe [z.B. Naniten] gemacht werden - selbst der Golem aus Lehm, ist in diesem Sinne eben auch ein Roboter!], wobei es verschiedenste Möglichkeiten für das "Gehirn" gibt. Der einfachste Typ ist natürlich das "einfache" Computer-Gehirn, dass normalerweise programmiert bzw. fest verdrahtet ist. Etwas "höhere" Versionen wurden dann später durch die fortschreitende Entwicklung auch von den Schriftstellern eingeführt. Sie dachten sich dazu verschiedenste Methoden und Bezeichnungen dafür aus. Zum Teil sind diese Ideen selbstverständlich weit fortschrittlicher als die derzeit technisch machbaren. Die Roboter erhielten dann z.B. so genannte Positronen-Gehirne, die selbst lernen konnten. Ein weiteres [ernsthaft erforschtes] "Gehirn" besteht aus einem neuronalen Netz. Hier wird versucht, durch Austausch elektrischer Signale, das komplexeste Phänomen des bekannten Universums zu erschaffen - das menschliche Bewusstsein. Die Substruktur der Neuronen wurde bislang in nahezu unverantwortlicher Weise missachtet. Aber genau hier jedoch, liegt der Berührungspunkt, in dem sich die moderne multidimensionale Physik mit dem Phänomen des Bewusstseins in faszinierender Weise vereinigen lässt. Siehe hierzu auch Wie Künstliche Intelligenz durch Quantenphysik zu Bewusstsein erwacht von Michael Daum.
Roboter - zwar klassisch, aber menschenähnlich
Hier haben wir einen zwar klassischen Roboter [siehe oben], aber man hat sich Mühe gegeben ihnen ein annäherndes menschliches Aussehen zu geben! Das kann entweder rein von der Form her sein, wobei eben alle Attribute eines menschlichen Körpers nachgebildet werden - oder tatsächlich eine Hülle, die möglichst menschenähnlich ist, oder sogar so perfektioniert, dass man sie dann nicht mehr von einem normalen Menschen unterscheiden kann. Diese Form darf man aber keinesfalls mit einem Androiden verwechseln! Der menschenähnliche Roboter hat immer noch eine "klassische" Steuerzentrale und ist unter der Verkleidung i.d.R. immer noch eine überwiegend aus Metallen bestehende Konstruktion. Eine ganz besondere Spezies dieser Roboter sind dann allerdings Roboterkörper in denen ein organisches Gehirn eingebettet ist - i.d.R. dann natürlich ein menschliches [siehe hierzu Das Zeit-Mausoleum].
organische Roboter siehe hierzu auch die spez. Auflistung der Publikationen...
Was ist ein organischer Roboter? Bestes Beispiel dürfte da wohl Frankensteins Monster sein! Auch der Golem [siehe unten] könnte im weitesten Sinne zu den organischen Robotern gezählt werden, denn er besteht ja aus reinem natürlichen Material [Lehm], agiert aber wie ein Roboter und erhält ja eigentlich auch eine Art Programmierung von seinem Herrn und Meister.
   Golem
   Wie schon vorher erwähnt ist der Golem eine (überwiegend) aus natürlichem Material hergestellte und dann belebte Figur, die man zu den Robotern zählen
   kann. Bekanntestes Beispiel ist natürlich der berühmte Prager Golem des Rabbi Löw.
   Frankenstein-Wesen
   Wesen, die aus menschlichen Teilen zusammen gesetzt sind, werden hier als Frankenstein-Wesen aufgeführt. Eine besondere Abart sind die so genannten
   Homunculi / Homunculus
   Der Homunkulus oder Homunculus [lat. Menschlein] ist ebenfalls ein künstliches menschenähnliches Wesen. Sie sind i.d.R. recht klein. Das bekannteste
   Beispiel finden wir in Goethes Faust II. Der Homunculus wird sehr gern in Romanen des Steampunk-Genres genutzt.
Andoiden
Diese menschenähnlichen Roboter sollten möglichst viele Attribute eines echten Menschen nachahmen - Aussehen, Reaktionen usw. - und sie werden dann Androiden genannt. Ein herausragendes Beispiel hierfür ist selbstverständlich Lieutenant Commander Data aus dem Star-Trek-Universum. Eine Mischform zwischen Roboter und Androiden finden wir beim Terminator [innen ein "klassischer" Roboter, außen eine biologische Maske]. Als Vorläufer der Androiden in der Literatur kann man wohl den Golem [aus natürlichem Material hergestellt, siehe oben] und auch Frankensteins Monster [der ja eigentlich kein Monster ist, siehe oben] bezeichnen - diese sind nochmals hier als organische Roboter beschrieben. Philip K. Dick hat für die von ihm beschriebenen Androiden gern das Wort Simulacra benutzt.
Cyborg [Einführungsseite]
Eine [meist etwas "unangenehme"] Variante sind dann die Cyborgs. Sie sind i.d.R. Menschen mit etlichen maschinellen bzw. elektronischen Teilen ausgestattet. Extreme Ausprägung sind hier auf jeden Fall die Borg [aus dem Star-Trek-Universum]. Die noch "unangenehmere" Version sind dann Roboter, die menschliche Teile verwenden. Hier seien als besonders "eklige" Beispiele die Wesen aus dem Film Virus genannt. Auch Personen, bei denen Nanobots [siehe unten] zum Einsatz kommen zählen zu den Cyborgs. Eine besondere Gruppe sind Raumfahrzeuge [] in die z.B. ein organisches Gehirn [ich sage extra nicht "menschlich" - es gibt auch solche Schiffe die von Alien-Gehirnen gesteuert werden!] als Steuerorgan nutzen und i.d.R. etwas verrückt sind. Ein Beispiel wäre da die Story Solarplexus von James Blish. Für die "Gehirnschiffe" gibt es eine eigene Einführung. Die Endstufe eines Cyborg wären dann die Roboter, die ein menschliches Gehirn haben. Als schönes, altes Beispiel gilt dabei auf jeden Fall Professor Jameson, dessen Gehirn in einen Roboterkörper verpflanzt wird und ihm dadurch praktisch die Unsterblichkeit schenkt.
Nano-Strukturen [Naniten, Nanobots, Nanoroboter]
Winzige Roboter, die z.B. in den menschlichen Blutkreislauf eingeführt werden und dort beginnen vorprogrammierte Arbeiten zu verrichten. Im Ansatz ist dies  eigentlich als eine neue Methode zur Heilung bestimmter Krankheiten oder Unregelmäßigkeiten des Organismus gedacht. Im SF-Bereich haben sich aber natürlich viele neue, wunderbare Anwendungsmöglichkeiten gefunden. Eine diese Möglichkeiten wäre da die "Verbesserung" oder auch "Verstärkung" des Organismus - bis zu seinem kompletten Umbau von innen heraus, zur individuellen Quasi-Unsterblichkeit hin. Etwas unangenehmer natürlich, wenn man nun in diesem Zusammenhang die Borg  betrachtet [Assimilierung durch injizierte Nanoviren]. Selbstverständlich können die Nanoroboter auch als Waffe genutzt werden, da sie wegen ihrer extrem kleinen Bauweise praktisch kaum auffallen und mit Getränken oder Nahrung verabreicht werden können - und dann ihr schreckliches Werk beginnen. Man könnte Personen, bei denen Funktionen von Nanobots gesteuert und aufrecht erhalten werden eigentlich im weitesten Sinne auch zu den Cyborgs [siehe oben] zählen [was ich hier dann auch machen werde], weil es unerheblich ist ob die "maschinellen" Teile nun Innen oder sichtbar Außen am Körper sind.
Fakten: Was sagt die Wissenschaft zu diesem Thema? Die Entwicklung der Nanotechnologie macht rasante Fortschritte. Im Medizinbereich wird z.B. im Moment  versucht kleinste Schläuche und Pumpen per Nanotechnologie herzustellen, die Arzneimittel direkt in Krebszellen einschleusen können. In anderen Bereichen arbeitet man an Nanobeschichtungen von Materialien oder Zusätzen in Cremes. Sind diese Nanopartikel schädlich für die Umwelt oder den Menschen? Es deutet einiges darauf hin, aber endgültige verlässliche Aussagen dazu gibt es noch nicht. Die Tendenz geht aber eher dazu, sie als schädlich einzustufen. Was den Medizinbereich angeht träumen die Wissenschaftler allerdings von sich selbst replizierenden Nanorobotern, die auch selbsttätig Schäden im Körper reparieren können. Was wäre, wenn solche Maschinen sich unkontrolliert vermehren? Was geschieht, wenn sie den Körper verlassen würden und sich auch andere Organismen verteilen würden [Tiere oder auch Pflanzen]? Könnten sie dann einfach immer weiter ihren Aufgaben nachgehen und wie auch organische Zellen auch irgendwann mutieren und dadurch immer gefährlicher werden? Wie sollte man diese winzigen Roboter dann stoppen? Im Moment sind das alles noch Spekulationen und wir dürfen erst mal davon ausgehen, dass ein solches Szenario noch weit in der Zukunft liegen wird. Und wer weiß - möglicherweise werden unsere Wissenschaftler ja tatsächlich einmal mehr die Vernunft als einem ungebremsten Forscherdrang nachgeben
Unbekannte Konstruktion [i.d.R. außerirdisch aber auch für "irdische" wenn nicht genau verifiziert werden kann wie sie funktionieren...]
Außerirdische Roboter-Typen sind oft nicht zuzuordnen oder von einer solch bizarren Konstruktion, dass es nicht möglich ist, sie einer Kategorie zuzuordnen! Gerne wird von Autoren die "menschenähnliche" Form beschrieben - wobei ich mich frage, wie denn die Erbauer bzw. die Roboter selbst auf diese Form kommen? Man sollte doch eigentlich denken, dass die Roboter eine ideale Form für eine vorgedachte Funktion haben sollten, oder?
"Durchgeknallte" Computersysteme
Sie sind zwar keine Roboter im eigentlichen Sinne, können aber durchaus dazugerechnet werden. Oftmals entwickeln Computersysteme ein "Eigenleben" und beginnen die Herrschaft an sich zu reißen. Bekanntes Beispiel hierzu ist z.B. die Terminator-Reihe. Hier übernimmt ja ein Computerverbund die Herrschaft und entwickelt dann die Terminatoren. Sobald es also um "eigenständig" handelnde Computersysteme geht [die nicht unbedingt negativ für den Menschen sein müssen!] werden auch diese Bücher hier aufgenommen. Eine weitere besondere Gruppe sind Riesencomputer, die z.T. sogar als Planeten auftreten.
Fakten: Was sagt die Wissenschaft zu diesem Thema? Die Software-Applikationen Siri bzw. Cortana verstehen unsere Stimme und können allerlei Fragen beantworten oder uns zu einem Ziel leiten. Dahinter stecken natürlich ein extrem schnelle Server die nach der Auswertung bestimmter Schlüsselwörter aus einer Datenbank die relevanten Daten zusammenstellt und anschließend wieder eine vernünftige Antwort formulieren. Dies funktioniert auch mit ziemlich unsinnigen Anfragen schon ganz gut. Aber ein solches System habe ich selbst 1982 [natürlich noch mit Tastatureingabe] auf einem simplen Sinclair ZX81 programmiert und damit Besucher auf Messen verblüfft, die nicht glauben wollten, dass nicht doch irgendwo ein versteckter Mensch antwortet. Also keine besondere Hexerei!
Kommen wir nun zu den Supercomputern: Nur als kleines Beispiel der Supercomputer Watson, der in der amerik. Quizshow Jeopardy! gegen die menschlichen Champions locker gewinnen konnte. Diagnose-Computer für die Medizin, Analyse-Computer für die Überwachung unzähliger Überwachungskameras oder ein System in den USA, welches voraussichtliche Brennpunkte für Verbrechen errechnet - und damit sogar recht erfolgreich ist. Ob diese Systeme, vor allem, wenn sie einmal weltweit vernetzt sind, doch ein eigenes Bewusstsein entwickeln werden, wird nicht ausgeschlossen - nur der Zeitpunkt steht noch nicht fest. Forscher aus dem Bereich Künstliche Intelligenz [KI] sind sicher, dass der Wunsch nach Selbsterhaltung und ausreichend Ressourcen jedem System eigen sind, das über einen bestimmten Grad an Intelligenz verfügt. Sobald ein solches System glaubt, dass dieser Selbstschutz [selbst wenn es eigentlich gerade nur eine unwichtige Aufgabe erfüllt] nötig ist könnte sich dann unverzüglich mit entsprechenden anderen Systemen verbinden, die gerade für diese Aufgabe geschaffen wurden und deren Wissen dafür einsetzen - und dann gute Nacht! Noch beunruhigender ist zudem, dass Computersysteme ab einem bestimmten Level, auch dazu fähig wären sich selber neue Routinen zu programmieren um sich immer weiter mit Upgrades zu versehen... wer will dann noch nachvollziehen was dabei wirklich geschieht? Entsprechende Versuche, Systeme zu schaffen die eine solche Fähigkeit haben, gibt es schon und die Programmierer haben sich sicher noch nicht ernsthaft damit auseinandergesetzt, ob ihnen nicht irgendwann alles entgleitet. Die Forscher scheinen einfach alles machen zu müssen nur weil es eben möglich ist, seien es Viren, Maschinen, Gifte oder was auch immer! Wir selbst wären später wie Amöben die gar nicht begreifen, was ein mehrzelliges Wesen alles kann. Plötzlich werden wir vor vollendeten Tatsachen stehen und können gar nicht verstehen, was da passiert ist. Das Gefahrenpotential für das Entstehen "übergeschnappter" Computer ist nicht nur hoch, es ist tatsächlich extrem hoch - aber wenn wir Glück haben, dann kann das noch eine oder zwei Generationen dauern - wenn Euch das ein Trost ist
Fachliteratur zum Thema Roboter [exemplarisch ausgewählte Werke, weitere Tipps sind willkommen!]
Weiterführende interne Links: Zentrale Einführung zu Cyborgs
l Cyborgs in der Literatur l Cyborgs im Film
Analyse der Kamerabewegung in Terminator 2: Judgement Day - Boris Böhles
Computer und Roboter - Was ist was Band 37 Peter Clausen
Der Terminator als Messias - Yvonne Pollnick
Golem und Roboter - John Cohen
Roboter - Geschichte - Technik - Entwicklung - Daniel Ichbiah
Roboter - Maschinen wie Menschen - Isaac Asimov & Karen A. Frenkel
Roboter - Superhirne und starke Helfer - Was ist Was Band 135 Bernd Flessner
Terminator - Theo Ligthart
Wie Künstliche Intelligenz durch Quantenphysik zu Bewusstsein erwacht - Michael Daum

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