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Hier findet Ihr ein Buch welches ich für dieses Genre interessant finde...
         

ROBOTER l Blade Runner Status: bearbeitet/ergänzt 9.5.2017

Der Roman spielt im Jahr 1992 [in späteren Ausgaben auf das Jahr 2021 umdatiert] in Nordamerika, hauptsächlich in San Francisco. Die Erde ist nach einem Atomkrieg kaum mehr bewohnbar. Ein Großteil der Überlebenden ist auf den Mars ausgewandert. Die auf der Erde Verbliebenen müssen stets fürchten, infolge der Strahlung unfruchtbar zu werden oder geistig zu degenerieren und zu "Spezialfällen" degradiert zu werden - zu Menschen zweiter Klasse, denen das Recht auszuwandern abgesprochen wird. Die Emigranten bekommen für die Reise zum Mars einen Androiden als Schutz zur Seite gestellt. Die Androiden [von Dick hier allerdings Replikanten genannt - was gar nicht so daneben liegt...] werden auf der Erde als Bedrohung angesehen und dürfen sie nach ihrer Abreise nicht mehr betreten. Wenn sie es doch tun, werden sie von "Prämienjägern" [engl. "bounty hunter"] erledigt. Ein solcher Kopfgeldjäger ist Rick Deckard. Die Schwierigkeit seiner Aufgabe besteht darin, die Androiden zu identifizieren, da diese von den Menschen kaum mehr zu unterscheiden sind und in allen möglichen Identitäten auftreten - etwa als Opernsängerin oder als russischer Kollege Deckards. Zu diesem Zweck arbeitet er mit einem speziell entwickelten Empathie-Test, der die Reaktion der Verdächtigen in verschiedenen Situationen prüft.
Blade Runner wird gern in das Subgenre Film noir [in diesem Fall eher Neo-Noir] eingeordnet, was ich auch als durchaus zutreffend erachte. Aus meiner "Seherfahrung" heraus kann ich sagen, dass die meisten Filme dieses Genres zum Besten gehören was die Filmwelt hervorgebracht hat. Die Regisseure gelten als die Besten - und es sollten sich auch nur solche an ein solches Werk wagen!
Roboter-Kategorie:

Den tatsächlichen Handlungsstrang auch nur ansatzweise hier darzustellen würde einfach zu weit gehen. Ich gehe mal davon aus, dass die überwiegende Zahl der Leser die spätere Filmversion "Blade Runner" kennt. Der Roman wurde nach Erscheinen des Films dann auch entsprechend umbenannt. Der Film Blade Runner ist keine werkgetreue Verfilmung, sondern unterscheidet sich in vielen Belangen von diesem Roman. Die einzige Szene, in der Dialoge wörtlich übernommen wurden, ist die Befragung Rachaels durch Deckard.
Der ursprüngliche Titel war Träumen Roboter (Androiden) von elektrischen Schafen? [Do androids dream of electric sheeps?]. Nachdem die Filmversion mit dem Titel Blade Runner erschienen war, wurden die weiteren Auflagen ebenfalls mit diesem Titel versehen. K.W. Jeter, ein Freund von Philip K. Dick, hat bisher drei Fortsetzungen geschrieben. Die Rechteinhaber des Films erlaubten ihm, den Titel Blade Runner zu benutzen.

Als Ergänzung zum Thema gibt es von Nerea Vöing das Buch "Die Unterscheidung zwischen Mensch und Android in Philip K. Dick´s Roman »Träumen Androiden von elektrischen Schafen?«", 2009, 68 Seiten, ISBN: 3-640-30479-9
Von Stefanie Hanten "Künstliches Leben und künstliche Intelligenz und ihre Umsetzung im Film Blade Runner", GRIN Verlag, 2004, 27 Seiten, ISBN: 3-638-49216-8

Dies ist eine "übergreifende" Einführung, die zu den verschiedenen Arten der Veröffentlichungen führt. Die Bücher und Filme haben z.T. nochmals eigene Einführungsseiten
1a Träumen Roboter (Androiden) von elektrischen Schafen? l 1b Blade Runner l 2 Blade Runner II l 3 Blade Runner III l
4 Blade Runner IV [Eye and talon [2000]: bisher nur engl.] l Film l Game

 

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