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MUTANTEN |
Kurzgeschichten
V
Verbannt in die Zukunft
Originaltitel: Nemesis / Exile of the Eons [1953]
Autor: Arthur
C. Clarke
Übersetzung: Tony Westermayr
Zeitmaschinen-Zuordnung: K
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Für Kurzgeschichten wird kein
Coverbild angezeigt. Ihr könnt die Seiten der Sammelbände aufrufen in
denen die Geschichte erschienen ist. Dort werden auch die entsprechenden
Cover angezeigt.
Folgende Stories findet Ihr auf
dieser Seite:
Verbannt in die
Zukunft
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Zwei
Männer machen aus verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte eine
Zeitreise und treffen weit in der Zukunft aufeinander, als die Menschheit
auf dem Planeten Erde schon aufgehört hat zu existieren.
Der
erste Zeitreisende ist ein Diktator [Der Große], der den von ihm
angezettelten Weltkrieg verliert und seine Truppen in einer unterirdischen
Festung im Himalaya
um sich versammelt. Diese Szene hat Ähnlichkeiten zum Faschismus
und Hitler,
der alle in den totalen Krieg schickt. Doch während Hitler
angesichts der Niederlage Selbstmord verübt, hat Der Große einen
perfiden Plan. Er flüchtet als Einziger in einen vorbereiteten Raum. Dort
will er sich in einen 100-jährigen Kälteschlaf versetzen. In 100 Jahren,
so glaubt er, seien seine Taten längst vergessen, und er könne sein Werk
nochmals beginnen. Die letzten Torpedobomben zerstören jedoch den Zählmechanismus,
der die verstrichenen Tage aufaddieren soll. Der Große schläft
weit länger als die geplanten 100 Jahre. Sein mit speziellen Materialien
verstärkter Kugelraum übersteht in den nächsten Millionen Jahren auch
die geologischen Veränderungen der Erde, in deren Folge der Raum unter
die Ozeane versinkt und durch Gebirgsbildungsprozesse wieder heraufgedrückt
wird.
|
Als
etwa die Hälfte des Kälteschlafs des Großen vorüber ist, wird
der Philosoph Trevindor geboren. Die Menschen haben sich zu jener
Zeit längst über die Galaxie verteilt. Sie haben sich weiter entwickelt,
sind friedliebend und können sich beispielsweise
telepathisch
verständigen.
Sie besuchen den Heimatplaneten Erde nur selten. Doch der Querdenker Trevindor
liegt im Konflikt mit der sanften philosophischen Kultur. Da der
Gerichtsrat keine Strafen verhängt und Trevindor zu den 16
wichtigsten Intellektuellen der Galaxie gehört, kann er seine Strafe
selbst wählen. Die zunächst von ihm vorgeschlagene Exekution wird
abgelehnt, eine Gehirnwäsche ebenso. Der Rat akzeptiert jedoch die
Verbannung in ein Zeitalter, von dem gewiss ist, dass die Zivilisation
nicht mehr bestehen wird. Mitsamt einer Versorgungsstation, die ihm
sorgloses Leben garantiert, landet er in einer Zukunft, in der Erde und
Sonne sich schon merklich verändert haben.
Mit
einem Flugschiff erkundet Trevindor die sterbende Erde. Er findet
als einziges Zeugnis von biologischem Leben noch ein kleines Fleckchen
Gras. Später entdeckt er den Kugelraum des Großen und erweckt ihn
aus dem Kälteschlaf. Im Aufwachen erkennt der Große, dass sein
Plan fehlgeschlagen ist. Trevindor liest die Gedanken des Großen.
Machtgier, Grausamkeit und Hass in diesen Gedanken und Erinnerungen setzen
ihm so heftig zu, dass Trevindor den Großen durch seine
telepathischen Kräfte tötet.
[Wikipedia]
- Diese
Story wird auch bei Zeitreisen eingeordnet... |
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Erschienen
in den folgenden Ausgaben:
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