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ZEITREISEN / UNSTERBLICHKEIT l Eine Art Unsterblichkeit / Die Halle der Spiegel







Status: neu erfasst 28.9.2017 [845]














Zuerst erschienen im Magazin: Galaxy Science Fiction, Dezember 1953 - Cover: Ed Emshwiller Erste Original-Erscheinung in der Anthologie: Assignment in tomorrow - Cover: Richard (M.) Powers
Neuste mir bekannte Orig.-Erscheinung in der Anthologie: The Fredric Brown Megapack: 33 classic tales of Science Fiction and Fantasy In deutsch 1958 erschienen in der Anthologie: Galaxis 5 Ebenfalls 1981 erschienen in der Anthologie: Die besten SF-Stories von Fredric Brown   #1954
#2004
#Beverly Hills
#University of Southern California

Originaltitel/Verlag: Hall of mirrors [1953] Galaxy Publishing Corporation [USA]
Autor: Fredric Brown
Zuerst erschienen im Magazin "Astounding Science Fiction", Dezember 1953 -
Cover: Ed Emshwiller

10 Seiten l Zeitmaschinen-Zuordnung: l Übersetzung: Lothar Heinecke bzw. Leni Sobez
Erste Original-Erscheinung in der Anthologie:
"Assignment in tomorrow" [1954] Hanover House [USA]
Cover: Richard (M.) Powers
Neuste mir bekannte Original-Erscheinung - Anthologie: "The Fredric Brown Megapack: 33 classic tales of Science Fiction and Fantasy" [2014] Wildside Press [USA] 
US ISBN: 1-479-40202-8     ISBN13: 978-1-479-40202-1
Inhalt: Norman Hastings, Professor für Mathematik an der University of Southern California, liegt entspannt in einem Liegestuhl auf der Terrasse eines Freundes in Beverly Hills und unterhält sich mit seiner Verlobten Barbara. Er erfreut sich an dem Anblick der hübschen Frau in ihrem Badeanzug, der goldenen Bräune ihrer Haut im herrlichen Sonnenschein - und dann ist nur noch absolute Dunkelheit um ihn herum. Plötzliche Erblindung! ist sein erster Gedanke. Wo war seine Verlobte? Er konnte spüren dass sie nicht mehr da war. Er fühlt auch nicht mehr den Bund seiner Badehose. Ein kurzer Griff nach unten bestätigt seinen Verdacht, er war wirklich nackt. Vorsichtig streckt er seine Arme aus - und spürt glatte Oberflächen rund um sich herum, vor ihm muss allerdings eine Tür sein. Er sucht einen Knauf, findet ihn, dreht ihn - und die Tür öffnet sich. Plötzlich ist es taghell, er steht in einem Zimmer, das er nicht kennt. Es ist vollkommen anders eingerichtet wie es jetzt im Jahr 1954 sein müsste, vollkommen anders - und - futuristisch? Die Zimmertür lässt sich nicht öffnen, an der Wand ein Zettel der ihm mitteilt, dass die Tür noch ca. eine Stunde verschlossen bleibt und er erst einmal begreifen muss was hier geschehen ist bevor es ratsam wäre das Zimmer zu verlassen. Dafür liegt auf einem Schreibtisch ein Brief, unsigniert, in dem alles erklärt wird, besonders, warum er jetzt im Jahr 2004 ist...
Meine Wertung: [7]
Wie wir nach und nach erfahren, ist der Verfasser des Briefes er selbst in der Zukunft - und er ist auch der Norman Hastings, der erst gerade aus dem "Wandschrank" getreten ist. Dieser ist natürlich eine von Norman gebaute Zeitmaschine, eine, mit sehr eigenartigen Eigenschaften. Alles was durch die Zeitmaschine in die Vergangenheit geht, kommt in der Zukunft in dem Alter heraus, in dem es sich zu dem gewählten Zeitraum in der Vergangenheit befand. Norman beschreibt dazu auch einen der zahlreichen Versuche mit der Maschine, in der er einen kleinen Eisenwürfel verwendete. Als er ihn zurückholte lagen im Schrank nur kleine Erzwürfelchen, der Zustand in dem sich der Würfel zu der gewählten Zeit befand, nämlich noch im Gestein und unbearbeitet. Bei Menschen und Tieren kommt allerdings noch ein wesentlich wichtigerer Faktor hinzu: Leider gehen beim Rücksprung in die Vergangen alle Erinnerungen verloren - deshalb der ausführliche Brief. Aber letztlich hat Norman etwas ganz anderes erfunden: Eine Maschine, die ihrem Benutzer die Unsterblichkeit bringen kann! Und man muss sich entscheiden ob man den Tod all seiner Freunde und des angesammelten Wissens im Tausch gegen einen jungen Körper in Kauf nehmen will... Sicher könnte Norman die Maschine nun zerstören, aber sie könnte ja auch das Leiden von Millionen Menschen verhindern, wenn diese schwere Unfälle hatten oder im Alter schwer erkranken, oder? Andererseits ist es vielleicht auch zu gefährlich diese Maschine der Menschheit zu geben. Norman kann das jetzt nicht entscheiden, er sollte wohl noch warten bis er fünfundsiebzig ist und dann nochmal die Maschine benutzen. Möglicherweise hat es die Menschheit dann irgendwann verdient die Maschine zu bekommen. Er hat ja ein unendliches Leben vor sich. Er wird das Geheimnis bewahren und warten, bis die Menschen bereit dafür sind. Schon wegen der Idee eine Zeitmaschine zu einer "Unsterblichkeits-Maschine" zu machen, verdient der Autor 2 Extra-Sterne und landet verdientermaßen bei den Best of

Die Story erschien im Original bisher 26 x !
l weitere Übersetzungen: Galerie des glaces / Jeu de glaces [F], Gabinet luster [PL], Spiegels [NL], Gioco di specchi / Galleria di specchi [I]


Ein für dieses Genre interessantes Buch...

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