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ZEITREISEN l Die Gibraltar-Fälle







Status: bearbeitet/ergänzt 9.5.2019














Zuerst erschienen im Magazin: The Magazine of Fantasy and Science Fiction, Oktober 1975 - Cover: Mazey & Schell Erste Erscheinung in einem Buch in der Original-Anthologie: SF Choice 77 - Cover: Bob Layzell Neuste mir bekannte Original-Erscheinung in der Anthologie: As time goes by - Cover: Adam Burn In deutsch 1997 erschienen in der Anthologie: Die Chroniken der Zeitpatrouille        

Originaltitel/Verlag: Gibraltar falls [1975] Mercury Press [USA]
Autor: Poul Anderson
Zuerst erschienen im Magazin "The Magazine of Fantasy and Science Fiction", Oktober 1975
Cover: Mazey & Schell
17 Seiten l Sub-Genre: l Zeitmaschinen-Zuordnung: MM l
Protagonist: Manson Emmert Everard [Manse] l Übersetzung: Peter Pape und Hans Maeter
Erste Erscheinung in einem Buch in der Original-Anthologie:
"SF Choice 77" [1977] Quartet Books [Namara Group][GB] -
Cover: Bob Layzell

GB ISBN: 0-704-31300-6     ISBN13: 978-0-704-31300-2
Neuste mir bekannte Original-Erscheinung in der Anthologie:
"As time goes by", Baen [USA] 2015 - Cover: Adam Burn
US ISBN: 1-476-78052-8     ISBN13: 978-1-476-78052-8
Soweit ich weiß, ist die Story in deutsch bisher nur 1 x in der Anthologie von Heyne erschienen... 
Inhalt: Die menschliche Geschichte ist ein zerbrechliches Gebilde seit der Erfindung der Zeitmaschine. Immer wieder gibt es Bestrebungen einzelner oder von Gruppen, die Historie durch Eingriffe zu manipulieren, um persönlichen oder nationalen Vorteil daraus zu ziehen. Mit Argusaugen wacht die Zeitpatrouille über das Muster des Zeitstroms und greift ein, wenn es zu verdächtigen Kräuselungen kommt, die auf Störungen hindeuten. Dann schickt sie ihre Spezialisten in die betroffenen Jahrhunderte, sorgfältig getarnt und mit sicherem Blick für Anomalitäten, um unauffällig und mit minimalstem Aufwand die Eingriffe rückgängig zu machen. Doch oft sind diese Punkte gar nicht so einfach zu lokalisieren. Und nicht selten heißt es, grausam in menschliche Schicksale einzugreifen und tragische Verluste hinzunehmen.
Einige Zeitagenten erleben die Entstehung des Mittelmeeres - ein spektakuläres, fast unvorstellbares Naturereignis, wenn man nicht dabei war. Der Ozean brauchte ca. 100 Jahre um das Mittelmeerbecken zu füllen. Hier erleben sie den Übergang vom Miozän zum Pliozän. Dummerweise fällt eine übereifrige Agentin einem Unfall zum Opfer - und wird unerlaubterweise von ihrem Begleiter doch gerettet, was nach den strengen Regeln der Patrouille streng verboten ist. Aber Manse wäre nicht Manse, wenn er dafür nicht eine zufriedenstellende Lösung gefunden hätte, oder?
Meine Wertung: [4]
Dies ist eine "Füllgeschichte", die zwar einen realen Vorgang der Erdgeschichte beschreibt, aber ansonsten ohne wirklichen Belang ist. Immerhin dokumentiert sie die persönlichen Dilemma der Agenten, wenn Dinge die passieren sie persönlich betreffen. Die Überschreitung der Anordnungen ohne sich wirklich Gedanken über die Folgen zu machen ist natürlich nachvollziehbar - darf aber eigentlich nicht passieren. Hier wird dann aber mal aufgezeigt, warum "freie" Agenten wie Manse so wichtig sind. Sie sollen nicht nur komplizierte Fehler im Ablauf ausbügeln - sie müssen auch Fehler anderer Agenten beheben - oder diese auch aus prekären Situationen retten, sofern dadurch nicht der weitere Ablauf der Geschichte gestört wird. Manse ist allerdings oftmals so clever, dass er es schafft, auch hier eine Lösung zu finden, die eigentlich gar nicht möglich sein sollte.
 


Ein für dieses Genre interessantes Buch...

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