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Hier findet Ihr ein Buch welches ich für dieses Genre interessant finde...
         

ZEITREISEN|Die dreizehnte Expedition in die Vergangenheit oder "Der Charakter der Urmenschen" Bearbeitet/Ergänzt: 8.6.2016
Originaltitel: - [1977]
Autoren:Reinhard Heinrich & Erik Simon
Alternativtitel:  

13 Seiten l 21 Kapitel l Zeitmaschinen-Zuordnung: MM
Der Charakter der Urmenschen
Im Moment leider keine Informationen über die Story, sorry...

< Zuerst erschienen in der Anthologie "Die ersten Zeitreisen"
  
 
Ebenfalls erschienen in der Anthologie "Reisen von Zeit zu Zeit" >
 
Die Zeitmaschine: Die hier beschriebene Zeitmaschine war die größte, die je gebaut wurde. Innen sah sie aus wie der Warteraum eines kleinen Weltraumhafens. Drei Viertel des Inneren waren jedoch mit Ausrüstungsgegenständen vollgestopft. Zentrales Element war eine Kristallsäule die zur Steuerung unablässig war [hier natürlich eine eindeutige Verbindung zur Zeitmaschine bei H.G. Wells]. Zur äußeren Form können keine definitiven Angaben geliefert werden außer man akzeptiert die auf dem Cover dargestellte Form.
Die Reise mit der größten je gebauten Zeitmaschine sollte auch die am besten vorbereitete sein. Es wurden Unmengen von Ausrüstung eingeladen und trotz ihrer Größe waren die Platzverhältnisse für die Passagiere doch recht beengt. Unbedingt dabei sein musste ein Universalfahrzeug namens "Mammut", der tragbare Universalcomputer "Schädel" und das Universalreparaturgerät "Schädelbrecher" - alle so benannt wegen ihres Aussehens [zwecks Tarnung natürlich]. Oberste Instruktion war "keinerlei Kontakt mit Bewohnern der Vergangenheit!". Dass der eigentliche Grund der Reise, den Charakter der Urmenschen zu erforschen, so niemals verwirklicht werden konnte, war der "Außerordentlichen Kommission der Abteilung Vergangenheit des Zentralinstituts für Zeitreisen" ziemlich egal. Vorschrift ist Vorschrift - basta! Außerdem ist jegliche Mystifikation nicht statthaft, weder als Gott, Dämon, Magier oder Gespenst oder Ähnliches. Nach den Änderungen der Zukunft, die Timothy Traveller verursacht hatte, wurde genau auf diese Dinge geachtet. Es sollte also in die Steinzeit gehen. Alle Expeditionsteilnehmer waren entsprechend gekleidet und verändert worden und eigentlich sollte nichts schiefgehen. Es fahren mit: Dr. Meyer, dem Arzt, ein Historiker namens Radsch Singh, Thomas McFloed, ein Ethnograph und ein Kontaktspezialist (?) namens Pieter van Daagen, der natürlich keinen Kontakt aufnehmen durfte (siehe Vorschriften). Außerdem an Bord natürlich der Techniker Dr. temp. Jean Satikoff. Man verrät nicht zu viel wenn man vorab schon mal erwähnt, dass auf dieser Reise so gut wie alles schief gegangen ist. Die Expedition ist in den Zeiten verlorengegangen und da man bei einer Reise in die Vergangenheit nicht altert bis man sein Startdatum erreicht (dann aber gründlich) mussten sie (wegen Kontaktverbot - siehe obige Vorschriften) ihr Mammut als Schiff tarnen und Jahrtausende auf den Meeren kreuzen! Den Zeitgenossen des fünfundzwanzigsten Jahrhunderts ist keine einzige Sage bekannt in der von einem unsinkbaren Schiff mit einer unsterblichen Besatzung berichtet wird!

Meine Wertung:
[7]
Die Story lebt zum Großteil auch von den Verhaltensmustern und Unterhaltungen der Protagonisten. So gesehen kommt man eigentlich aus dem Schmunzeln gar nicht heraus. Wir wissen natürlich alles besser als diese "Spezialisten" und würden niemals ihre hanebüchenen Fehler begehen Was allerdings die Aussage der Kommission bezüglich der Sagen betrifft habe ich hier eine andere Ansicht. Das Schicksal der Besatzung erinnert am Ende doch arg an den bekannten Fliegenden Holländer oder? Unbedingt lesenswert und ein eindeutiger Hinweis, was uns noch bei den weiteren Geschichten erwartet!

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