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ZEITREISEN l Der Mann aus der Vergangenheit / Der variable Mann  







Status: bearbeitet/ergänzt 31.5.2018 [990]














Zuerst erschienen im Magazin: Space Science Fiction, September 1953 - Cover: Civllitti Neuste mir bekannte Original-Erscheinung  Anthologie: Paycheck and other classic stories by Philip K. Dick In deutsch 1964 erschienen in der Anthologie: Krieg der Automaten Ebenfalls 1998 erschienen in der Anthologie: Und jenseits - das Wobb Ebenfalls 2008 erschienen in derAnthologie Neuauflage: Und jenseits - das Wobb    
  Philip K. Dick   #20. Jahrhundert
#Centaurus 
#Einstein
#Konformismus
#Überlichtgeschwindigkeit
    Originalausgabe E-Book: Beyondliess the Wub   Original-Hörbuch: The King of the Elves - 16 CDs, 20:17        

Originaltitel/Verlag: The variable man [1953] Space Publications [USA] Cover siehe oben
Autor: Philip K. Dick
Zuerst erschienen imMagazin "Space Science Fiction", September 1953 - Cover: Civllitti
99 Seiten l Zeitmaschinen-Zuordnung: l Übersetzung: Horst Mayer bzw. Walter Grossbein
Neuste mir bekannte Original-Erscheinung:
Anthologie "Paycheck and other classic stories by Philip K. Dick" [2016]
Verlag: Citadel Press / Kensington Publishing [USA] 
US ISBN: 0-806-53796-5     ISBN13: 978-0-806-53796-2
Inhalt Vorab: Die Story ist für eine Kurzgeschichte etwas lang geraten, immerhin 98 Seiten lang [eher eine Novelle] - und etwas konfus in der Handlung.
Auf Terra ist das gesamte Leben der Menschen nur auf ein Ziel hin ausgerichtet: Die Vorbereitung auf einen Krieg gegen Centaurus. Dieses Imperium ist uralt und schon recht bröckelig. Beste Voraussetzungen um irgendwann doch einen Sieg zu erringen sagt ein dafür konstruierter Computer voraus. Bisher lag ein echter Sieg allerdings in weiter Ferne, doch nun steigt die Wahrscheinlichkeit eines Sieges zugunsten der Terraner. Das Verhältnis zugunsten eines Sieges wird immer besser denn die Terraner verfügen nun bald über eine neue Waffe. Der Terranische Rat wird von Sicherheitscommissioner Reinhardt dazu getrieben die neuen Kriegsvorbereitungen zu beginnen. Die Terraner besitzen Zeit-Kugeln, die nun zurückgeholt werden. Eine dieser Zeit-Kugeln nimmt aus Versehen den Mann Cole aus dem beginnenden 20. Jahrhundert mit. Die für die Kriegsvorbereitungen zuständigen Computer können aber hierfür plötzlich keine Wahrscheinlichkeits-Berechnung anstellen. Nun stehen die Menschen ohne die Hilfe der wichtigen Maschinen vor einem echten Problem. Cole versucht nun zu fliehen, aber auf der völlig militarisierten Erde wird er sofort von jedem der ihn sieht sofort an die Sicherheitsbehörden gemeldet. Aber Cole wird dringend vom Terranischen Spitzenwissenschaftler benötigt um die neue Waffe korrekt zu entwickeln. Es kommt zur großen Raumschlacht - und sie endet entgegen der Einschätzung der Maschinen verheerend! Der Krieg ist nach wenigen Tagen verloren - für die Terraner... Die Waffe funktionierte eigentlich gut. Sie ist eine Konstruktion, die auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigen kann. Dabei verliert sie ständig immer mehr Masse [entgegen der Berechnungen von Einstein, bei der die Masse zunimmt] und müsste an Ende explodieren bzw. implodieren. Sie sollte dies direkt in der Sonne des Centaurus-Systems tun. Cole hatte jedoch schnell erkannt, das der Antrieb ganz anders zu bewerten ist. Er hat aber keinerlei mechanisches Verständnis, verlässt sich auf seine Intuition. So etwas können die Maschinen der Terraner aber nicht berechnen. Mithilfe von Cole wurde eigentlich ein Überlichtantrieb entwickelt, der auch Menschen gefahrlos transportieren kann. Somit hätte die Menschheit einfach den Verteidigungsgürtel der Centauren durchdringen können um hinter deren Imperium neu weiter zu siedeln...
Meine Wertung: [7]
Es ist eine düstere Zukunftsvision. Es geht Dick in dieser Story nicht vorrangig um den Krieg gegen Centaurus, sondern um die Veränderung der Menschen und ihr Verhalten. Man merkt wie übermächtig die Sicherheitsbehörden sind. Alles andersartige wird sofort registriert und Konformismus ist oberste Pflicht. Es gibt allerdings auch eine Art Widerstand. Der Terranische Spitzenwissenschaftler arbeitet zwar auch für den Krieg, schließlich entwickelt er die Waffen. Aber er möchte sich dabei eben nicht von Maschinen abhängig machen lassen. Und er ist durchaus in der Lage über Alternativen nachzudenken. Das Benehmen der Sicherheitsbehörden in dieser Story ist leider erschreckend realistisch. Da wird gerne mit "Kanonen auf Spatzen geschossen" und kollaterale Verluste als unerheblich beiseite geschoben. Gerade dieser Aspekt der Story zeigt welch eine Fantasie und Vorrausicht Dick besessen hat.
Ebenfalls mit diesem Titel: "Der Mann aus der Vergangenheit", aus der Serie "Raumschiff Orion" [22] + Goldmann SF 23633, von Hans Kneifel l "Der Mann aus der Vergangenheit", aus der Serie Maddrax [214] von Michael Marcus Thurner l "Der Mann aus der Vergangenheit", Kurzgeschichte von John Wyndham, Terra Astra 240 "Der Traumplanet" l Der Der Mann aus der Vergangenheit, Roman von Arndt Ellmer, Perry Rhodan TB 352 [Es werden nur Werke angezeigt, die in die erfassten Genres passen bzw. im SF-Bereich angesiedelt sind!]


Ein für dieses Genre interessantes Buch...

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