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ZEITREISEN l Das Chronoskop







Status: bearbeitet/ergänzt 11.7.2018 [889]

#Genforschung
















Erste Erscheinung im Magazin: Astounding SF Mai 1947 - Cover: Frank Kelly Freas Letzte mir bekannte Original-Erscheinung in der Anthologie: The complete stories: Volume one In Deutsch erschienen in der Anthologie: Das Zeitfahrrad Ebenfalls erschienen in der Anthologie: Geliebter Roboter Ebenfalls erschienen in der Anthologie 1982: Meine Freunde, die Roboter    
  Isaac Asimov
    Ebenfalls erschienen in der Anthologie 1997: Meine Freunde, die Roboter Ebenfalls erschienen in der Anthologie 2002: Meine Freunde, die Roboter Ebenfalls erschienen in der Anthologie: Wenn die Sterne verlöschen    
Originaltitel/Verlag: The dead past [1956] Street & Smith Publications, Inc. [USA] Cover siehe oben
Autor:
Isaac Asimov
Zuerst erschienen im Magazin "Astounding Science Fiction", April 1956 - Cover: Frank Kelly Freas
46 Seiten l Zeitmaschinen-Zuordnung: l Übersetzung: Barbara Heidkamp & Jürgen Saupe [auch Walter Brumm]
Letzte mir bekannte Original-Erscheinung: Cover siehe oben
Anthologie "The complete stories: Volume one", 

HarperCollins
[GB] 1997
GB ISBN: TB 0-006-47647-3 / HC ISBN: 0-002-24150-1
Inhalt: #Ausführliche Seite mit Begriffserklärung Chronoskop
Seit vielen Jahren schon, hält die Regierung eine revolutionäre Erfindung unter Verschluss. Das Chronoskop ! Eine Zeitmaschine, mit der man indirekte Zeitreisen unternehmen kann. Das Chronoskop ermöglicht Rückblicke in die Vergangenheit, lässt vergangene Geschichte in Bild und Ton vorbeiziehen. Der Traum eines jeden Historikers scheint in Erfüllung zu gehen. Da die Regierung dem Historiker Potterley jedoch den Zugang zum Chronoskop verweigert, schließt dieser mit einem jungen und neugierigen Wissenschaftler eine Allianz, um selbst ein Chronoskop zu entwickeln. Das hat fatale Folgen.
Meine Wertung: [7]
Asimov hat in dieser Story wichtige, reale Probleme des Forschungsbetriebes angepackt. Darf [oder gar MUSS] irgendwann eine Regierung die Wissenschaftler an die Leine legen um Schaden von der Menschheit abzuwenden? Ob sie es dürfen ist inzwischen keine Frage, auch wenn es dafür leider [oder doch Gott sei Dank?] bisher keine globale Absprache gibt . Als Beispiel mögen Genforschung [Genmanipulation] und ähnliche Bereiche dienen. Als relativ spektakuläres Beispiel kann natürlich CERN dienen. Sollte man nicht doch lieber die dortigen Wissenschaftler von ihren Versuchen erst einmal abhalten - denn sollten die Befürchtungen anderer [ebenfalls hochrangige und absolut anerkannte] Wissenschaftler Wahrheit werden könnte es tatsächlich zum Ende der Welt führen! In dieser Story ist die Weiterverbreitung eines verdammungswürdigen Gerätes durch ein dummes Versehen geschehen - aber wenn wir ehrlich sind, das ist in der heutigen Zeit durch die weltweite Vernetzung noch einfacher. Absolut lesenswert - und es sollte Pflichtlektüre für alle Wissenschaftler sein!
Ähnliche Umsetzungen des Themas [indirekte Zeitreise bzw. Chronoskope] findet man auch bei Arthur C. Clarke & Stephen Baxter in ihrem Buch Das Licht ferner Tage und die Kurzgeschichte Störgeräusch von James Blish. Filme mit ähnlichen Ansätzen: Allein gegen die Zukunft, Déjà Vu - Wettlauf gegen die Zeit und Next


Ein für dieses Genre interessantes Buch...

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