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Hier findet Ihr ein Buch welches ich für dieses Genre interessant finde...
         

ZEITEFFEKT|An der Zeitfront Status: bearbeitet/ergänzt 13.5.2019 
Originaltitel: Traveller's rest [1965]
Autor: David I. Masson
Alternativtitel: Ablösung / An der Zeitgrenze - Erschienen in den folgenden Ausgaben
14 Seiten l Zeiteffekt-Zuordnung: Zd l Übersetzung: Walter Brumm
 
Zuerst erschienen im Magazin "New Worlds SF", September 1965
Neuere Original-Erscheinung: Anthologie "The mammoth book of time travel SF", Running Press [Perseus Books Group][USA] 2013
Cover:
Joe Roberts - ISBN: 0-762-44939-X
   
 
Die Geschichte eines Soldaten, der in einen seltsamen Krieg verwickelt ist. Je weiter er sich vom Kriegsschauplatz entfernt, desto langsamer fließt die Zeit:
An der Zeitfront tobt ein Krieg gegen einen nie gesehenen Gegner, in einer Welt, die von einem Zeitgradienten durchlaufen wird. Wenigen Sekunden an der Front entsprechen Jahre im Hinterland. Ein Soldat, der sich eine zivile Existenz aufgebaut hat, erfährt nach seiner Rückkehr an die Front, dass dort seit seiner Ablösung nur Sekunden vergangen sind. Es dauert aber eine Weile bis dem Protagonisten H. die Erkenntnis dämmert, dass man sich aufgrund der Zeitverschiebung möglicherweise selbst bekämpft. Vor dem Schrecken eines Krieges, in dem sich die Menschheit durch die unendliche Zeitbeschleunigung an der Front womöglich selbst gegenübersteht, schrumpfen alle Momente privaten Glücks zu flüchtigen Episoden.


Meine Wertung: [3]
Der Verfasser gehört zum Mitarbeiterstab des britischen Magazins "New World-Science-Fiction". Seine Geschichte behandelt eine neuartige Idee - die eines Planeten, auf dem der Zeitstrom in verschiedenen Regionen mit verschiedener Geschwindigkeit fließt. Der unvorbereitete Leser muss sich darauf gefasst machen, dass er einer befremdeten und verwirrenden Kette von Geschehnissen gegenübersieht, deren Erklärung er im Inhalt des Erzählten suchen muss, was ihm durch die eigenwillige Schreibweise des Autors nicht gerade leichtgemacht wird. Die Vorstellung einer Welt, die verschiedene Zeitzonen hat, ist schon eine interessante Idee. Der Schluss lässt einen dann doch etwas frustriert zurück, denn die Idee des Protagonisten am Ende der Story kann man zwar nachvollziehen, aber es wäre doch schön, wenn man sich dann bestätigt sehen würde. Trotzdem, wert zu lesen ist die Geschichte allemal.
Erschienen in den folgenden deutschen Ausgaben:
Ullstein 31077 - An den Grenzen der Zeit - David I. Masson Hohenheim Verlag 70037 - Science Fiction Anthologie 6: Die Sechziger Jahre II - H.J. Alpers & Werner Fuchs [Herausgeber]

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