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ALTERNATIVWELTEN l Manche meiner Freunde sind Amerikaner  







Status: bearbeitet/ergänzt 8.6.2018
 


#1988
#Ayatollah
#AKW
#Brooklyn
#Juden
#KZ
#Oklahoma
#Scharia












Zuerst erschienen im Magazin: Omni, May 1980 - Cover: Pierre Lacombe In deutsch erschienen in der Anthologie: Science Fiction Story-Reader 3 Ebenfalls erschienen in der Anthologie: Science Fiction Jubiläumsband - Das Lesebuch Ebenfalls erschienen in der Anthologie: Fernes Licht - Cover: Thomas Thiemeyer      

Originaltitel/Verlag: Some of my best friends are Americans [1980]
                             Omni Publications International [USA]
Autor: François Camoin
Zuerst erschienen im Magazin "Omni", Mai 1980
14 Seiten
l Alternativwelt-Zuordnung: AH [USA] l Übersetzung: Rosemarie Jeschke
 
Inhalt: Hier berichtet der Chronist Michael Stein über das Leben in den Vereinigten Staaten. Ein Amerika, dass sich grundlegend von dem uns bekannten unterscheidet. Präsident Grey ließ 1988 alle AKWs abschalten und wurde daraufhin ermordet. Dann übernahmen Araber die Macht im Land und wandelten das Land in eine islamische, sozialistische Republik um. Alle Juden wurden nach Oklahoma in KZs deportiert und anschließend wurde Israel erobert. Wer wollte nun noch in diesem Amerika blond und blauäugig sein? Um das zu vertuschen gibt es aber entsprechende Mittel. Das Sagen in diesem Polizeistaat hat der oberste Ayatollah - und er sorgt mit harter Hand und der Scharia dafür, dass jedes noch so kleine Verbrechen scharf geahndet wird (wortwörtlich!). Wem das alles nicht gefällt kann nicht mal nach Mexiko flüchten. Wer von Amerika aus die Grenze überschreitet wird sofort erschossen!
Michael Stein, dessen Vorfahren aus Deutschland stammen, geht heute zu einer öffentlichen Hinrichtung in der heiligen Stadt Brooklyn. Dort hat man einen Juden entdeckt und dieser soll nun enthauptet werden. Es entsteht Unruhe und berittene irische Polizisten beginnen die Menge zu vertreiben. In diesem Durcheinander schnappt sich Michael den Juden namens Harry Landon und bringt ihn in Sicherheit. Der erste Schritt Freunde zu werden. Michael wusste gar nicht, dass Harry ein Jude ist, das erfährt er erst nach etlichen Wochen. Harry wartete erst eine ganze Zeit ab, denn immerhin fehlt Michael die linke Hand, was bedeutet, dass er ein überführter Dieb ist. Strafe dafür ist das abhacken der Hand! Michael hat natürlich immer Angst auch die rechte Hand zu verlieren und damit auch seinen Job in einer Lagerverwaltung. Doch dann passt er doch einmal nicht auf, als er Harry mal wiedersieht. Er schnappt sich einen (verschrumpelten) Apfel ohne nachzudenken und isst ihn auf. Aber der Apfel gehörte einem Jungen und natürlich wird Michael geschnappt. Was kommt ist ihm klar, man wird ihn verurteilen und er wird auch seine zweite Hand verlieren - aber er wird Harry keinesfalls verraten!

Die Story wurde im Original nur 1 x im Magazin Omni veröffentlicht !


Ein für dieses Genre interessantes Buch...    

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