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Hier findet Ihr ein Buch welches ich für dieses Genre interessant finde...
         

ALTERNATIVWELTEN / MUTANTEN|Die verlorene Unschuld der Frenchy Steiner Status: bearbeitet/ergänzt 14.1.2018
 
Originaltitel: The fall of Frenchy Steiner [1964]
Autor: Hilary Bailey
Alternativtitel:
35 Seiten l Alternativwelt-Zuordnung: DND>GB [AH] l Mutanten-Zuordnung: l Übersetzung: Yvonne Krampen

 
Zuerst erschienen im Magazin "New Worlds SF", Juli-August 1964, Cover: James Cawthorn -
   Cover passend zur Story
letzte mir bekannte Original-Erscheinung: Anthologie "The Penguin book of modern fantasy by women"   
Penguin Books
[GB] 1996 - Cover: Leonora Carrington - ISBN: 0-140-24336-4
   
 
Was wäre wenn die Nazis den Krieg gewonnen und England besetzt hätten ?...
1954 - England ist seit 1946 von den Deutschen besetzt. Eigentlich funktioniert nichts mehr richtig. Selten Wasser, selten Strom, statt Geld [mit dem die Leute ja doch nur Unsinn anstellen... oder gar verbotene Waren kaufen] wird meist mit Bezugsscheinen und Lebensmittelmarken bezahlt. In dieser trostlosen Welt sucht Sebastian Lowry seinen Weg. Dass er überhaupt einigermaßen klarkommt hat er seinem Bruder zu verdanken, dem stellvertretenden Minister für öffentliche Sicherheit, zu verdanken. Dieser sorgte auch dafür, dass er wenigstens eine Wohnung hatte. Lowry tut sich mit Frenchy zusammen, deren Vater der Bürgermeister von Berlin ist und dessen Familie ausnahmslos den hochbegehrten Sonderpass besitzt - was praktisch unbeschränkte Macht verleiht. Warum sie sich im maroden London aufhält und nicht im Luxus von Berlin war Lowry vollkommen unverständlich. Und nun wurde Frenchy plötzlich von der Polizei gesucht! Eine Frau mit einem Sonderpass - absolut unerhört! Dass sich daraus tatsächlich das Ende des III. Reiches entwickeln würde konnten die beiden nicht ahnen...

Meine Wertung: [4]
Die Story ist nicht wirklich spektakulär aber die Beschreibung der Zustände im besetzten Großbritannien ist sehr schön beschrieben. Frenchy ist hier eine Mutantin, die die Gabe des Hellsehens hat und so [als Jungfrau] für die Nazis ein wichtiges Werkzeug für den Gewinn des 2. Weltkrieges war. Außerdem hat sie die Gabe den schon leicht durchgeknallten Führer Adolf wieder zu beruhigen, wenn er einen seiner gefürchteten Anfälle hatte. Na ja, da hat Bailey noch eine Portion des Mystfikationswahns der Nazis eigebaut. Solange man sich noch im englischen Teil der Story aufhält, eine wie gesagt ganz ordentliche Story. Nach der Rückführung von Frenchy nach Deutschland wird es allerdings hektisch und etwas sehr unlogisch. Der Führer flippt aus und bricht zusammen als man entdeckt dass Frenchy keine Jungfrau mehr ist [natürlich die Schuld von Lowrey], alle gehen aufeinander los oder erschießen sich  gegenseitig und alles bricht zusammen... Ende der Story. Dieser Abschnitt ist schon arg unbefriedigend. Eine bessere Wertung konnte ich also leider nicht vergeben.
Erschienen in der folgenden deutschen Ausgabe:

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