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ROBOTER l Androiden l A.I. - Künstliche Intelligenz   







Status: bearbeitet/ergänzt 9.5.2017
 
Audio-CD - Soundtrack 2001
Label: Warner -
70 Min.















A.I. - Künstliche Intelligenz - Filmplakat Audio-CD          

Filmdaten Kinofilm: Originaltitel: A.I. - Artificial Intelligence [2001] USA
Drehbuch: Ian Watson & Steven Spielberg 
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Haley Joel Osment, Frances O’Connor, Jude Law, Ashley Scott, Sam Robards u.a.
Musik: John Williams
Veröffentlichungsdaten: DVD [2001] - 146 Minuten
FSK: 12
Roboter-Zuordnung:
Handlung : David, der erste mit Gefühlen programmierte Kinderroboter, wird von den Swintons "adoptiert", da deren eigenes, todkrankes Kind, tiefgefroren auf die Entwicklung eines Heilverfahrens wartet. Wieder zurück zu Hause, provoziert der Sohn Davids Verstoßung. Von der "Mutter" im Wald ausgesetzt, beginnt für David eine Odyssee, in deren Verlauf er sich sehnlichst wünscht, ein echter Junge zu werden. Dabei entdeckt er eine Welt, in der der Unterschied zwischen Mensch und Maschine ungeheuer groß und dennoch kaum wahrnehmbar erscheint...
Meine Wertung: [8]
Ich habe mich nicht gewundert, dass dieser Film die Zuschauer stark polarisiert - entweder er gefällt [wobei wohl eher "begeistert" das richtige Wort wäre], oder man mag ihn gar nicht [wobei hier auch der Begriff "Verständnislosigkeit" angebracht wäre]. Man darf beide Seiten nicht überbewerten, es ist eben halt Geschmackssache. Der Streifen ist natürlich technisch ein Sahnestück. Die Stimmungen, die auch durch Farben und Schatten betont werden, sind einfach brillant rübergebracht. Die Schauspieler sind einfach auf den Punkt ausgesucht - David ist fast unerträglich "süß", die Mutter einfach brutal "Mutter" [besonders am Ende des Filmes], Gigolo Joe ist genial gespielt usw. Bliebe als einziger Kritikpunkt dann wohl nur noch die Handlung. Die Regie von Spielberg ist eben unverkennbar und eigentlich schon ein Garant für eine perfekt aufgemachte Geschichte [sofern der Stoff es letztlich hergibt]. Nun ja, der Film ist sehr lang [immerhin 140 Min.!] und wird bis kurz vor Schluss nicht langweilig - aber dann zieht es sich halt ein wenig sehr in die Länge [wobei die Bilder da fast schon wieder zuuu schön sind. Leider gleitet die Handlung da für mich in den Bereich "Schnulze" hinein, leider. Der "rote Faden" des Films: Ein Roboterkind, befähigt zu Gefühlen, hergestellt um kinderlosen Eltern als Ersatz zu dienen, wird von diesen später ausgestoßen. Nun hat es nur noch einen Wunsch: endlich ein richtiger Junge zu sein, damit seine Liebe von den Menschen erwidert wird. Diese Suche ist bewegend dargestellt und wird letztendlich belohnt. Das ist ja eigentlich die moderne Umsetzung von Pinocchio [zumal ja David auf der Suche nach der Blauen Fee ist]. Der Film basiert auf der Kurzgeschichte Superspielzeug hält den ganzen Sommer von Brian Aldiss.
 



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