Home
Kontakt
Schrott
Neu
Best
of...
News
Links
Tausch
Register
Impressum
Sitemap
Filmliste
Einführung
Film
Originaltitel
Hefte
Comics
Filme
Kinder-
und Jugendbücher
Frauenliteratur
Filme
Thema Roboter
Thema
Serien
Thema
Stargate
Thema
Star Trek
Zeitreisen
Alternativ-
und Parallelwelten
Perry
Rhodan
Mutanten
Unsterblichkeit
Roboter
Fachbücher
Leihbücher
Bewerten
          
|
FILME | THEMA
ZEIT |
Küss mich, Genosse!

Diesen
Film kostenlos?

Diesen Film kaufen?
Ø Preis als Gebrauchtexemplar: €
Buch
Einführung
|
Fernsehfilm [2007]
Drehbuch: Rodica Döhnert + Michael Illner
Regie:
Franziska
Meyer Price
Darsteller: Mira
Bartuschek, René
Steinke, Josefine
Preuß
Musik: Thomas Klemm
FSK: 12 Jahre
Zeitmaschinen-Zuordnung: V

Die
junge Radiomitarbeiterin Jenny Lütjens bekommt aus Versehen einen
Fußball an den Kopf, fällt bewusstlos hin und reist aus dem Jahr
2006
durch die Zeit ins Jahr
1974, das Jahr ihrer Zeugung, zurück. Dort will
sie miterleben, wie ihre Eltern, das westdeutsche Mädchen Alexandra
und der DDR-Junge Frank, sich kennen lernen. Aus Erzählungen ihrer
Mutter weiß Jenny, dass sie in dem Moment gezeugt wurde, als
Jürgen
Sparwasser während der
Fußball-WM
1974 im
Spiel
zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der DDR das entscheidende
Tor schoss. Frank kam später bei einem Fluchtversuch an der
innerdeutschen Grenze ums Leben. Jenny, die für die Nichte von
Erich
Honecker,
FDJ-Sekretärin
Holzapfel, gehalten wird, bringt die Zeitabläufe in der
Vergangenheit durcheinander und hat Schwierigkeiten, ihre Eltern doch noch
zusammenzuführen.
Meine Wertung:         
[3]
Ich hab mir den Film im
Fernsehen angesehen - schon aus dem Grund, dass man ja froh sein kann,
wenn Filme mit dem Thema Zeit laufen. Nun ja, die Handlung ist auch nicht
wirklich interessanter als GZSZ [sorry, wenn ich einem Fan besagter
Vorabendserie beleidigen sollte] - das Ende allerdings ließ mich doch
etwas stutzen. Nachdem Jenny auch in der DDR einen Fußball an
ihren Kopf bekommt, erwacht sie wieder im Westen und ist dann doch
erstaunt über ihre inzwischen erfolgte Karriere. Fragt man sich nun,
welcher Zeiteffekt hier zugrunde liegt [natürlich lassen uns die Autoren
hier vollkommen im Dunklen]?
|
Natürlich kommt hier nur eine virtuelle
Zeitreise in Frage. Ich zitiere hier mal aus meinem technischen Teil:
"...Der Protagonist verlässt sozusagen seinen Körper und kann
in Vergangenheit oder Zukunft eindringen. Dabei wird meistens ein
"Wirtskörper" in der Zielzeit als Träger genutzt. Dieser
Wirtskörper ist oft ein Vorfahre des Protagonisten, kann aber auch jede andere
beliebige Person sein.". In wessen Körper nun Jenny in der DDR war
können wir nicht wirklich nachvollziehen [scheint wohl doch wirklich Honnies
Nichte zu sein], sie erwacht aber definitiv im Westen wieder in ihrem
Körper. Frage: Was hat ihr Körper in der Zwischenzeit gemacht? Da sie ja
scheinbar wohl einige Zeit an ihrer Karriere gebastelt hatte, muss also
auch eine gewisse Zeit vergangen sein. Andererseits könnte sie aber auch
eine alternative Zukunft erschaffen haben. Nun ja, ich lasse Euch
natürlich auch gern noch einigen Raum für Spekulationen.
Die
Handlung von Küss mich, Genosse! weist sehr viele Parallelen zur
britischen Polizeiserie "Life on Mars“ von 2006 auf. |
zurück
nach oben
|