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Déjà
Vu - Wettlauf gegen die
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Filmdaten
Kinofilm:
Originaltitel: Déjà Vu [2006] USA
Drehbuch: Bill
Marsilii +
Terry
Rossio
Regie:
Tony
Scott
Darsteller:
Denzel
Washington,
Val
Kilmer,
Paula
Patton
Musik: Harry
Gregson-Williams
Veröffentlichungsdaten:
DVD [2007]
Studio: Touchstone - 121 Minuten
FSK: 12 Jahre
Zeitmaschinen-Zuordnung: MSV +
MS

Tony Scott
sorgt in diesem Thriller dafür, dass Zeitreisen
glaubhaft erscheinen. Dazu trägt auch bei, dass sein Held aus New
Orleans, der
ATF-Agent Doug Carlin mehr Zeit in der Gegenwart
als in der Vergangenheit verbringt. Der
FBI-Agent Pryzwarra lädt Carlin
zur Zusammenarbeit ein, um einen Terroristen dingfest zu machen. Das FBI
besitzt eine Technologie, um in die Vergangenheit zu schauen, und er hat
die Erfahrung, um diese Daten auszuwerten. Dummerweise ist die Bombe schon
explodiert und Hunderte von Fährenpassagieren sind gestorben. In der
Umgebung der Explosion wird dann die Leiche einer schönen Frau namens Claire
Kuchever gefunden. Es gibt Beweise dafür, dass sie vor der
Explosion getötet wurde. Nachdem das FBI ihm ermöglicht, Claire
vor ihrem Tod zu beobachten, findet Carlin heraus, was für eine
Art Mensch sie war und verliebt sich schließlich in sie. Er gelangt zu
der Überzeugung, dass der einzige Weg, den Fall zu lösen [und ihre
Unschuld zu beweisen], darin besteht, in die Vergangenheit zu reisen. Aber
Pryczwarras merkt an: "Man kann nicht in der Zeit zurückreisen.
Das ist physikalisch unmöglich." Zumindest behauptet er das.
Filme
mit ähnlichen Ansätzen:
Allein
gegen die Zukunft und
Next , Romane:
Das Chronoskop und
Das Licht ferner Tage - Ausführliche
Seite mit Begriffserklärung Chronoskop
|
Der Film weist eine mögliche Unklarheit im
allgemeinen Bezug auf das Zeitreisen auf. Der Protagonist Doug Carlin
reist in der Zeit zurück, um ein Verbrechen zu verhindern, was ihm schließlich
auch gelingt. Dabei wird das Prinzip der Zeitlinie
angewandt, die dafür verantwortlich sei, dass Carlin den Verlauf
der Ereignisse ändern könne. Dies wird durch die Viele-Welten-Interpretation
bestärkt. Diese Veränderung des Verlaufs gelingt ihm, indem er das
Attentat verhindert, wobei schon vor der Zeitreise Indizien darauf
hinweisen. In der neuen geschaffenen Realität am Ende des Films hat weder
das Attentat stattgefunden, noch wurde je eine Zeitreise gemacht, und die
Bombe wurde durch einen Unbekannten, also den zeitgereisten Carlin,
entschärft. Carlin taucht am Ende als unwissender Agent wieder
auf. Ob das Stattfinden der unveränderten Realität nötig ist, ist eine
ungeklärte Frage und stellt damit Zeitreisen allgemein in Frage.
Meine Wertung:         
[7]
Die oben angeführten Bemerkungen zu den Unklarheiten der Zeitreise im
Film mögen sicher richtig sein. Dies schmälert aber keineswegs meine
Begeisterung für den Film insgesamt. Ich denke, eine besonderer Kniff der
Macher ist der Start mit der Möglichkeit der Beobachtung der
Vergangenheit. Die Idee, man müsse, statt nur zu beobachten, unbedingt
auch tatsächlich in diese Vergangenheit, ist so natürlich, dass es eben
"menschlich" ist - und Tony Scott hat eben gefühlt, dass seine
Zuschauer genau darauf gewartet haben. Die Handlung zu beschreiben kann
ich mir ersparen [besser bei Wiki
nachzulesen], aber das Ende ist mal wieder genau nach meinem
Geschmack. Dieser Film ist endlich einer, den ich mir auch mehrmals
ansehen kann - und er bleibt einfach gut.
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