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FILME | THEMA
ROBOTER [CYBORG] |
Virus – Schiff ohne Wiederkehr

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Filmdaten
Kinofilm:
Originaltitel: Virus [1999] USA
Drehbuch: Chuck Pfarrer + Dennis Feldman
Regie: John Bruno
Darsteller:
Jamie Lee Curtis,
William Baldwin,
Donald Sutherland
Musik: Joel
McNeely
FSK: 16 Jahre
Veröffentlichungsdaten:
DVD [2000]
Studio: Concorde Video - 99 Minuten
Roboter-Kategorie:

Eine
außerirdische Energielebensform übernimmt, aus dem Weltraum kommend und
via Parabolantennen über die MIR zur Erde abgeleitet, die Kontrolle über
das russische Militärforschungsschiff "Akademic Vladislov Volkov“ [ist
die USAFS
General Hoyt S. Vandenberg, ein altes US-Kriegsschiff aus dem Zweiten
Weltkrieg] und recycelt dessen Besatzung.
Die infolge eines
Taifuns
in Seenot geratenen Besatzung des US-amerikanischen Schleppkutters "Sea
Star“ entdeckt zufällig dieses Forschungsschiff im Auge des
Tropensturms und beschließt, an Bord zu gehen. Dort entdecken sie das
letzte überlebende russische Besatzungsmitglied, eine Forscherin. Der
Rest des Films handelt vom Überlebenskampf dieser Seemänner und -frauen
und dem Versuch der außerirdischen Lebensform, diese effizient in
Cyborgs
zu verwandeln. Die Lebensform, salopp als "denkender Blitz“
bezeichnet, sieht den Menschen als eine Art
Virus,
der die Erde bedroht, jedoch aus brauchbaren Materialien wie Nerven und
"mit Sauerstoff angereichertem Gewebe“ besteht. Schließlich
gelingen Steve und Foster die Flucht vom Forschungsschiff,
nachdem dieses vernichtet wurde. Da im Verlauf der Handlung betont wird,
dass Elektrizität beim Auftreffen auf Wasser geerdet und damit "unschädlich“
gemacht wird, kann der Zuschauer auch von dem Tod der Lebensform ausgehen.
Der
Film basiert auf der vierteiligen Dark Horse Comic-Book-Serie
"Virus“ von Chuck Pfarrer. Hier wird auf den Comic
"Virus" verwiesen - der aber nun der Comic zum Film ist.
Die Dark Horse-Ausgaben sind, soweit ich weiß, nicht in deutsch
erschienen.
|
Meine Wertung:
        
[5]
Der Film wirkt im Gegensatz zu etlichen anderen "Cyborg-Filmen"
mal nicht "billig" gemacht, sondern überzeugt mit erstklassig
gemachten Kulissen. Das beginnt schon in der Startsequenz, der russischen
MIR und nicht zuletzt natürlich an Bord der Akademic Vladislov Volkov,
was natürlich nicht verwunderlich ist - das Schiff ist eben echt!
Ein
Glücksfall für die Macher, ein solches Schiff als Drehort nutzen zu
können. Captain Robert Everton ist in seiner Gier und Überheblichkeit
etwas überzeichnet, aber durch die Wahl von Donald
Sutherland als Darsteller wirkt er dann doch authentisch - Sutherland
kann solche Typen einfach glaubwürdig rüberbringen. Die Idee, dass die
Cyborgs zur Daten-und Stromversorgung verkabelt sein müssen, wirkt für
uns schon wieder fast antiquiert - hat aber im Film zur Schaffung einer
ganz eigenen Atmosphäre beigetragen. Die Maschinen-Mensch-Kombinationen
[die Cyborgs] und auch die kleinen Roboter [die Sammler] sind prima
gemacht und decken von putzig über bedrohlich bis ekelig, alle
Empfindungen ab. Ingesamt ist der Film auf jeden Fall sehenswert - sofern
man z.B. auch in die Kategorie Saw-Fan passt, denn grausam genug ist er
für diese Kategorie auf jeden Fall. Wer mehr Handlung außer
wechselseitigem Gemetzel Mensch/Maschine erwartet, wird insgesamt wohl
enttäuscht werden.
[vergl. hierzu auch ein ähnliches Konzept in
Moontrap]
Auf
dem DVD-Cover steht als Untertitel "Der Erde steht ein Schock
bevor". Warum Concorde einen solch unpassenden Titel gewählt hat ist
mir nicht verständlich. |
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