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ZEITEFFEKT|Der seltsame Fall des Benjamin Button Status: bearbeitet/ergänzt 9.5.2017

Der seltsame Fall des Benjamin Button l Filmplakat l Dieser Film kostenlos? l Einführung Trailer
Filmdaten Kinofilm: Originaltitel: The curious case of Benjamin Button [2008] USA
Drehbuch: Eric Roth & Robin Swicord 
Regie: David Fincher
Darsteller: Brad Pitt, Cate Blanchett, Taraji P. Henson, Jason Flemyng u.a.
Musik: Alexandre Desplat
Veröffentlichungsdaten: DVD [2008] - 166 Minuten
FSK: 12 Jahre
Zeiteffekt-Zuordnung: Zu

Am letzten Tag des 1. Weltkrieges wird Benjamin Button in New Orleans geboren. Er ist kein gewöhnliches Baby, denn er hat zwar die Größe eines Säuglings, aber das Aussehen eines über 80-jährigen Greises. Seine Mutter stirbt bei der Geburt und sein Vater ist so abgestoßen von ihm, dass er ihn vor die Tür eines Altenheims legt. Die dort arbeitende farbige Queenie nimmt ihn auf und zieht ihn wie ihr eigenes Kind groß. Nur Benjamin ist halt nicht, wie jedes andere Kind. Je mehr Jahre vergehen, desto jünger wird er. Irgendwann verliebt er sich in die junge Daisy, doch er ist zu alt und sie zu jung. Sie verlieren sich aus den Augen, als Benjamin in die Welt hinauszieht, um sein Glück zu suchen. Doch irgendwie finden beide immer wieder zusammen...
Die Inspiration des Films, die Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald, wurde 1922 veröffentlicht. Bei Fitzgerald ist Benjamin Button allerdings zu Beginn der Geschichte auch von seiner Körpergröße her ein alter Mann. Da in der Verfilmung neben dem geänderten Protagonisten auch die Epoche und der Ort, in der die Erzählung spielt, eine ganz andere ist - Fitzgeralds beginnt 1860 in Neuengland, die des Films 1918 in New Orleans - ist auch die Handlung deutlich verändert. Der Film ist - anders als Fitzgeralds Werk - primär eine Liebesgeschichte.

: Oscar 2009 [Bestes Szenenbild, Bestes Make-up und Beste visuelle Effekte]

Meine Wertung: [9]
Dass der Film durchweg positiv beurteilt wird kann ich verstehen, er hat seine 13 Oskar-Nominierungen durchaus verdient - und hätte sie sicherlich auch alle bekommen sollen. Obwohl ich es selbst strikt vermeide Liebesfilme zu sehen, ist dieser eine der wenigen Ausnahmen, weil das Thema eben so interessant ist. Das Buch würde mir bestimmt besser gefallen. Nun ja, kann ich also nur meine Meinung zum Film abgeben - wobei ich das Thema Liebe einfach mal ausblende. Es ist einfach faszinierend, wie man das Thema "Altwerden" auch mal umkehren kann und dies auch in diesem Film brillant gemeistert hat [die Story galt lange als unverfilmbar!]. Für mich schrappt der Film so gerade mal eben an dem Begriff "Meisterwerk" vorbei. Da er auch noch eine geradezu groteske Komik parat hält, besonders. Dass Brad Pitt hier eine super Darstellung des Benjamin hingelegt hat, kann wohl auch keiner verleugnen. Die Regisseure haben es allerdings geschafft aus der Vorlage etwas neues, eigenständiges zu schaffen - was vielen anderen leider nicht gelingt - man kann ihnen also nicht wirklich böse sein, dass sie von der Vorlage abgewichen sind. Das Hauptthema, nämlich
einen tiefen Einblick in das Altwerden und den Tod zu geben, haben sie meisterhaft geschafft. Es sind eben "einfache" Dinge, die hier mit viel Gefühl und tollen Effekten gezeigt werden. Also ein durchaus sehenswerter Film!

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