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Hier findet Ihr ein Buch welches ich für dieses Genre interessant finde...
         

ZEITREISEN / PARALLELWELTEN l Das Multiversum Status: bearbeitet/ergänzt 30.10.2015 
Originaltitel: Manifold [1999 - 2001] Voyager [GB]
Autor: Stephen Baxter
Verlag/Jahr: Heyne / 2002/2003
Reihe: SF
Zyklus: Das Multiversum - Protagonist: Reid Malenfant
Zeiteffekt-Zuordnung: MSG & D l Subgenre-Zuordnung: l

Alle
drei Romane behandeln die Frage: Gibt es außer uns noch anderes intelligentes Leben im Universum? Und wenn ja, warum gibt es dann nach all den Jahrmilliarden kein Zeichen von ihnen? Doch neben diesem so genannten Fermi-Paradox ist auch der Titel der Trilogie Programm: Alle drei Bände erzählen parallele Versionen der Geschichte und geben unterschiedliche Antworten auf diese Frage. So gehören die Romane zwar zusammen, können aber auch durchaus unabhängig voneinander gelesen werden.
Funktion der Zeitreise in Multiversum:
In allen drei Teilen kommt eine interessante Art der Zeitreise durch einen Ringtransporter zum Zuge. Bei diesem Transporter handelt es sich um einen blauen Ring [aus "gefalteter" Zeit]. Man könnte hierbei gleich an Stargate denken. Also hier einmal der grundlegende Vergleich zwischen den hier beschriebenen Toren. Das Primärprinzip beider Maschinen ist natürlich der Transport von einem Punkt im Universum zu einem anderen [Raumverschiebung]. Bei Stargate erfolgt der Übergang "zeitlos" - der Protagonist durchschreitet das Portal und wird praktisch in Nullzeit transportiert [ob hier technisch eine Auflösung des Körpers in Partikel bzw. Daten stattfindet, sollte in diesem Zusammenhang nicht von Wichtigkeit sein - wobei in Baxters Version der Tore, die Protagonisten tatsächlich sterben und die Daten ihrer Körper übertragen werden um dann wieder "zusammengesetzt" zu werden]. Es findet also nur eine Ortsveränderung statt. Bei Baxter ist dieses Prinzip einfach genial gelöst, wobei man sich gut vorstellen kann, dass, wenn es denn je möglich wäre ein solches Torprinzip zu verwirklichen, es so funktionieren könnte.
Es findet wie bei Stargate also ein Transport statt [hier eindeutig als Datenpaket], der Faktor Zeit ist hier aber ein mächtiger Sekundärfaktor! Weil die Daten [alles was den Ring durchdringt wird als Datenpaket transportiert] aber nur die nach Einstein höchstmögliche Geschwindigkeit, nämlich Lichtgeschwindigkeit, erreichen können. Aus diesem Grund findet nun eine Zeitreise für den Protagonisten statt. Je nach Entfernung sind die Daten entsprechend lange unterwegs. Für den Protagonisten vergeht subjektiv keine Zeit [logisch, weil tot]. Er findet sich plötzlich [nach der Wiederherstellung der Daten] plötzlich etliche Jahre weiter in der Zukunft. Eigentlich greift hier also das Prinzip der Zeitdilatation, die auch mit einem Raumschiff möglich wäre. Die entsprechende Zeitmaschinen-Zuordnung [also der rein technische Aspekt der Maschine] ist hierbei eine Zeitmaschine mit Gegen-Zeitmaschine, wobei der Empfänger bei Baxter auf herkömmliche, langsame Art, nämlich per Raumschiff zum Zielpunkt gebracht werden muss. Der Empfänger kann dann ebenfalls als Sender genutzt werden. - Erklärung Multiversum
Stellt man den Inhalt der 3 Bände nebeneinander und lässt die Handlung gleichzeitig laufen, dann wäre die Trilogie eigentlich in den Bereich Parallelwelten einzuordnen, wo ich sie dann auch nochmals einsortiere.

Meine Gesamt-Wertung: [6]
Warum die Gesamt-Bewertung relativ schlecht ist, könnt Ihr bei den Einzelbewertungen von Band 2 und 3 nachlesen bzw. verstehen.
1 Zeit l 2 Raum l 3 Ursprung

 

 

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