Home
Kontakt
Schrott
Neu
Best
of...
News
Links
Tausch
Register
Impressum
Sitemap
Buchliste
Einführung
Zeitreisen
Kurzgeschichten
Originaltitel
Autoren
Pseudonyme
Verlage
H.G.
Wells
Games
Hefte
Comics
Filme
Kinder-
und Jugendbücher
Frauenliteratur
Zeitreisen
Alternativ-
und Parallelwelten
Perry
Rhodan
Mutanten
Unsterblichkeit
Roboter
Fachbücher
Leihbücher
weiter
Bewerten

|
ZEITREISEN
| Das
Multiversum  ![Protagonist [wird i.d.R. angezeigt, wenn ein Protagonist über mehrere Folgen auftaucht]](../source/protagonist.jpg)
|

Bearbeitet:
13.11.2011
|
Originaltitel:
Manifold
Autor: Stephen
Baxter [1999 - 2001]
Verlag/Jahr: Heyne
/ 2002/2003
Reihe: SF
Zyklus: Das Multiversum
Protagonist: Reid Malenfant
Zeiteffekt-Zuordnung: MSG &
D
| Genre-Zuordnung:
|
Liste
Zuordnungen

Alle drei Romane behandeln die Frage: Gibt es außer
uns noch anderes intelligentes Leben im Universum? Und wenn ja, warum gibt
es dann nach all den Jahrmilliarden kein Zeichen von ihnen? Doch neben
diesem so genannten Fermi-Paradox
ist auch der Titel der Trilogie Programm: Alle drei Bände erzählen
parallele Versionen der Geschichte und geben unterschiedliche Antworten
auf diese Frage. So gehören die Romane zwar zusammen, können aber auch
durchaus unabhängig voneinander gelesen werden.
|
Funktion der Zeitreise
in Multiversum:
In allen drei Teilen kommt eine interessante Art der Zeitreise durch einen
Ringtransporter zum Zuge. Bei diesem Transporter handelt es sich um einen
blauen Ring [aus "gefalteter" Zeit]. Man könnte hierbei gleich
an Star
Gate denken. Also hier einmal der
grundlegende Vergleich zwischen den hier beschriebenen Toren. Das
Primärprinzip beider Maschinen ist natürlich der Transport von einem
Punkt im Universum zu einem anderen [Raumverschiebung]. Bei Star Gate
erfolgt der Übergang "zeitlos" - der Protagonist durchschreitet
das Portal und wird praktisch in Nullzeit transportiert [ob hier technisch
eine Auflösung des Körpers in Partikel bzw. Daten stattfindet, sollte in
diesem Zusammenhang nicht von Wichtigkeit sein - wobei in Baxters Version
der Tore, die Protagonisten tatsächlich sterben und die Daten ihrer
Körper übertragen werden um dann wieder "zusammengesetzt"
werden]. Es findet also nur eine Ortsveränderung statt. Bei Baxter
ist dieses Prinzip einfach genial gelöst, wobei man sich gut vorstellen
kann, dass, wenn es denn je möglich wäre ein solches Torprinzip zu
verwirklichen, es so funktionieren könnte.
|
Es findet wie bei Stargate
also ein Transport statt [hier eindeutig als Datenpaket], der Faktor Zeit
ist hier aber ein mächtiger Sekundärfaktor! Weil die Daten [alles was
den Ring durchdringt wird als Datenpaket transportiert] aber nur die nach Einstein
höchstmögliche Geschwindigkeit, nämlich Lichtgeschwindigkeit
erreichen können. Aus diesem Grund findet nun eine Zeitreise für den
Protagonisten statt. Je nach Entfernung sind die Daten entsprechend lange
unterwegs. Für den Protagonisten vergeht subjektiv keine Zeit [logisch,
weil tot]. Er findet sich plötzlich [nach der Wiederherstellung der
Daten] plötzlich etliche Jahre weiter in der Zukunft. Eigentlich greift
hier also das Prinzip der Zeitdilatation,
die auch mit einem Raumschiff möglich wäre. Die entsprechende
Zeitmaschinen-Zuordnung [also der rein technische Aspekt der Maschine] ist
hierbei eine Zeitmaschine mit Gegen-Zeitmaschine, wobei der Empfänger bei
Baxter auf herkömmliche, langsame Art, nämlich per Raumschiff zum
Zielpunkt gebracht werden muss. Der Empfänger kann dann ebenfalls als
Sender genutzt werden. - Erklärung Multiversum
Stellt man den Inhalt der 3 Bände
nebeneinander und lässt die Handlung gleichzeitig laufen, dann wäre die
Trilogie eigentlich in den Bereich Parallelwelten
einzuordnen, wo ich sie dann auch nochmals einsortiere.
Meine
Gesamt-Wertung:         
[6] Warum
die Gesamt-Bewertung relativ schlecht ist, könnt Ihr bei den
Einzelbewertungen von Band 2 und 3 nachlesen bzw. verstehen.
1
Zeit
2
Raum
3
Ursprung
zurück nach oben
|
|