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Hier findet Ihr ein Buch welches ich für dieses Genre interessant finde...
         

ZEITREISEN / ROBOTER l Ijon Tichy Bearbeitet/Ergänzt: 7.7.2014

Ijon Tichy: Raumpilot ist eine deutsche Science-Fiction-Satire-Fernsehserie, die auf einer freien Bearbeitung von Stanisław Lems Roman Sterntagebücher basiert. Die Fernsehserie baut auf den beiden Kurzfilmen "Aus den Sterntagebüchern des Ijon Tichy" von Dennis Jacobsen, Randa Chahoud und Oliver Jahn, der auch die Hauptrolle des Ijon Tichy spielt, auf. Die Erstausstrahlung der Serie erfolgte 2007. Jede Folge wurde schon eine Woche zuvor online bereitgestellt.
Mit dem Erzählzyklus über die Erlebnisse des Weltraumfahrers Ijon Tichy, eines kosmischen Münchhausens der künftigen Jahrhunderte, ist Stanislaw Lem ein literarisch großer Wurf geglückt.
Paradox, einfallsreich, sprühend vor Ideen, hat Lem konventionelle Methoden von Satire und Allegorie übernommen und sie parodistisch gegen die Science-Fiction gekehrt. Lem schickt den Leser tief in die Zukunft, treibt dort ein höhnisch-launisches, scharfsinnig erfinderisches Spiel und holt ihn dann wieder belehrt auf die Erde zurück. Tichy, nie verlegen, besucht die kuriosesten Staatswesen der Galaxis, geht auf Kulupenjagd, korrigiert die Vergangenheit, besteht den Kampf mit räuberischen Riesenkartoffeln und den noch schwereren mit sich selbst, erschafft zeitreisend durch verrückte Experimente Marskanäle und erzählt herzerfrischend wahnwitziges Zeug über die eigene Abkunft. Ins Spiel der freien Phantasie mischen sich jedoch ernste philosophische Spekulation und politische Anspielungen. Ijon Tichy heißt übersetzt "Der Stille"
Im Folgenden wird auf die TV-Serie sowie auch DVD-Ausgaben eingegangen.
TV-Serie l DVD l Sterntagebücher l Der futurologische Kongreß l z.Z. in der ZDF Mediathek:
 
Seit nunmehr dreißig Jahren reist Lems Lieblingsheld Ijon Tichy durch Raum und Zeit, und seit seinen ersten "Sterntagebüchern", die 1961 als schmales Bändchen von 157 Seiten erschienen, haben sich seine Reiseberichte zu einem beachtlichen umfangstarken Werk vervielfältigt: Zu den Tagebüchern kamen kontinuierlich Tichys Erinnerungen sowie außerordentliche Begebenheiten, die er in Erzählungen fixierte und die 1973 gesammelt herausgegeben und in erweiterter Form mehrmals nachaufgelegt wurden. Mit dem 1970 in Polen erschienenen Futurologischen Kongreß sprengten Ijon Tichys Erzählfreude und Phantasie schließlich den Rahmen der kurzen Form und weiteten seine Erlebnisse zum Roman aus, der nunmehr gesondert verlegt wird, aus technischen Gründen nach dem wohl bedeutendsten Werk
Stanislaw Lems "Der Lokaltermin", der 1985 u.a. bei Volk und Welt erschien und in dessen Mittelpunkt der um dreißig Jahre ältere, um viel Erfahrung und Skepsis reichere Ijon Tichy steht, der nur eines nicht verloren hat: seinen Witz und seinen Humor. So ist zu erwarten, dass "die Polsterung des linken Schreibtischschubfachs Ijon Tichys mit dem Manuskript seiner unveröffentlichten Arbeiten" noch viele Überraschungen birgt.
 

 

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