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Hier findet Ihr ein Buch welches ich für dieses Genre interessant finde...
         

ZEITREISEN l Hyperion (Die Hyperion-Gesänge) Bearbeitet/Ergänzt: 31.7.2016 
Originaltitel: Hyperion Cantos [1989 - 2005]
Autor: Dan Simmons
Verlage: verschiedene
Zyklus: Die Hyperion-Gesänge
Untergenre: Space Opera

28. Jahrhundert: Die Erde wurde bei einem Unfall im 22. Jahrhundert durch ein künstlich erzeugtes Schwarzes Loch "vermutlich" vernichtet und die Menschheit ist in den Weltraum geflüchtet. Über die meisten der neu besiedelten Planeten herrscht die Regierung der Hegemonie mithilfe von KIs des so genannten TechnoCore. Diese künstlichen Intelligenzen sind unter anderem die Erbauer und Betreiber des Farcasternetzes zwischen den Planeten [in das Raum-Zeit-Gefüge gestanzte Löcher für den Echtzeitpersonen- und Gütertransport] und Erfinder der Fatline [ein Übertragungsmedium, das den Daten-Transport über beliebige Distanzen in Echtzeit ermöglicht]. Am Rand der Hegemonie und darüber hinaus bevölkern die Ousters [die von der Regierung der Hegemonie als Feinde angesehen werden] die leeren Räume zwischen den Planeten in so genannten Schwärmen. Die Ousters sind Menschen, die schon vor dem großen Fehler die Erde verlassen hatten und sich mit Hilfe von Nanotechnologie den unwirtlichen Bedingungen eines Lebens zwischen den Sternen angepasst haben. Die Ratgeber des TechnoCore gelten als unfehlbar was Prognosen bezüglich zukünftiger Entwicklungen angeht. Sie haben innerhalb der Hegemonie alle unbekannten Variablen eliminiert. Doch eine Variable bleibt nicht bestimmbar, so sehr sich die KIs bemühen: Die Outbackwelt Hyperion außerhalb des Einflussbereiches der Hegemonie mit ihren geheimnisvollen Zeitgräbern und dem Wesen Shrike. Zur Eliminierung dieser Unbekannten werden vom All-Wesen und der Regierung der Hegemonie unter Zeitdruck sieben Pilger ausgewählt und nach Hyperion geschickt. Sie sollen dort das Tal der Zeitgräber betreten, dem Wesen Shrike gegenübertreten, und die Geheimnisse für die Hegemonie lüften, bevor die Ousters dies tun. Der Legende nach muss eine Pilgergruppe zum Shrike immer aus einer Primzahl bestehen. Alle bis auf einen werden getötet - dieser eine jedoch kann einen Wunsch aussprechen und das Shrike wird ihn erfüllen.
Fatalerweise hat Dan Simmons hier eine Idee aufgegriffen [ich meine "Der große Fehler von Kiew"], bei dem die Erde durch ein selbstgeschaffenes Schwarzes Loch vernichtet wurde!], die gar nicht so weit von der Realität entfernt ist! Ich beziehe mich hier auf die völlig verblödete Idee einiger CERN- Wissenschaftler [sind wir sicher, dass es Wissenschaftler sind - oder haben da eher einige missglückte Gen-Experimente das Kommando übernommen?], künstlich [natürlich gaaaanz gaaanz kleine] Schwarze Löcher zu erzeugen. Wir müssen natürlich keine Sorge haben, die werden sich selbstverständlich sofort wieder auflösen - sagen sie. Und was ist, wenn auch nur ein einziges dieser kleinen Löcher das nicht tut? Nun ja, dummerweise hat ein Schwarzes Loch die unangenehme Eigenart sich zu vergrößern und alles in sich aufzunehmen was es erreichen kann. Leider beruhigt mich die Vorstellung nicht, dass (hoffentlich) wenigstens die beteiligten Wissenschaftler ebenfalls ihren Weg in die unendlichen Gefilde des Schwarzen Lochs nehmen werden - obwohl ich Ihnen doch lieber vorher noch die Eier abschneiden würde. Ist schon blöd, dass ihnen dann auch die gesamte restliche Erde folgen würde. Erst mal hat der 1. Versuch mit einer Panne geendet - und ich kann nur beten, dass man ihnen ab jetzt die finanziellen Mittel streicht. Die debile geistige Verfassung dieser "Wissenschaftler" möge man noch an einem letzten Spruch messen: "Der Weg, all diese Argumente, ob der LHC den Planeten zerstören wird, zu beenden, ist, den LHC in Gang zu setzen!"

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