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ZEITREISEN
| Die Hyperion-Gesänge
|
Autor: Dan
Simmons [1989/1990]
Bearbeitet:
9.10.2011
Verlage: verschiedene
Zyklus: Die Hyperion-Gesänge

Die
Bücher des Hyperion-Zyklus passen in das Genre Space
Opera.
Die
Erde wurde bei einem Unfall durch ein künstlich erzeugtes
Schwarzes
Loch "vermutlich" vernichtet und die Menschheit ist in den
Weltraum geflüchtet. Über die meisten der neu besiedelten Planeten
herrscht die Regierung der Hegemonie mithilfe von KIs des so
genannten TechnoCore. Diese künstlichen Intelligenzen sind unter
anderem die Erbauer und Betreiber des Farcasternetzes zwischen den
Planeten [in das Raum-Zeit-Gefüge gestanzte Löcher für den
Echtzeitpersonen- und Gütertransport] und Erfinder der Fatline [ein
Übertragungsmedium, das den Daten-Transport über beliebige Distanzen in
Echtzeit ermöglicht]. Am Rand der Hegemonie und darüber hinaus
bevölkern die Ousters [die von der Regierung der Hegemonie
als Feinde angesehen werden] die leeren Räume zwischen den Planeten in so
genannten Schwärmen. Die Ousters sind Menschen, die schon
vor dem großen Fehler die Erde verlassen hatten und sich mit Hilfe
von
Nanotechnologie den unwirtlichen Bedingungen eines Lebens zwischen den
Sternen angepasst haben.
Die
Ratgeber des TechnoCore gelten als unfehlbar, was Prognosen bezüglich
zukünftiger Entwicklungen angeht. Sie haben innerhalb der Hegemonie
alle unbekannten Variablen eliminiert. Doch eine Variable bleibt nicht
bestimmbar, so sehr sich die KIs bemühen: Die Outbackwelt Hyperion
außerhalb des Einflussbereiches der Hegemonie mit ihren
geheimnisvollen Zeitgräbern und dem Wesen Shrike. Zur Eliminierung
dieser Unbekannten werden vom All-Wesen und der Regierung der Hegemonie
unter Zeitdruck sieben Pilger ausgewählt und nach Hyperion
geschickt. Sie sollen dort das Tal der Zeitgräber betreten, dem Wesen Shrike
gegenübertreten, und die Geheimnisse für die Hegemonie lüften,
bevor die Ousters dies tun. Der Legende nach muss eine Pilgergruppe
zum Shrike immer aus einer Primzahl bestehen. Alle bis auf einen
werden getötet - dieser eine jedoch kann einen Wunsch aussprechen und das
Shrike wird ihn erfüllen.
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1
Hyperion
2
Das
Ende von Hyperion
3
Endymion – Pforten der
Zeit
4
Endymion – Die Auferstehung
5
Die Hyperion-Gesänge
|
Fatalerweise
hat hier Dan Simmons eine Idee aufgegriffen [ich meine hier "Der
große
Fehler von Kiew"], bei dem die Erde durch ein selbstgeschaffenes Schwarzes
Loch vernichtet wurde!], die gar nicht so weit von der Realität
entfernt ist! Ich beziehe mich hier auf die völlig verblödete Idee
einiger CERN-Wissenschaftler
[sind wir sicher, dass es Wissenschaftler sind - oder haben da eher einige
missglückte Gen-Experimente das Kommando übernommen?], künstlich
[natürlich gaaaanz gaaanz kleine] Schwarze Löcher zu erzeugen.
Wir müssen natürlich keine Sorge haben, die werden sich
selbstverständlich sofort wieder auflösen - sagen sie. Und was ist, wenn
auch nur ein einziges dieser kleinen Löcher das nicht tut? Nun ja,
dummerweise hat ein Schwarzes Loch die unangenehme Eigenart sich zu
vergrößern und alles in sich aufzunehmen was es erreichen kann. Leider
beruhigt mich die Vorstellung nicht, dass [hoffentlich] wenigstens die
beteiligten Wissenschaftler ebenfalls ihren Weg in die unendlichen Gefilde
des Schwarzen Lochs nehmen werden - obwohl ich Ihnen doch lieber
vorher noch die Eier abschneiden würde. Ist schon blöd, dass ihnen dann
auch die gesamte restliche Erde folgen wird. Erst mal hat der 1. Versuch
mit einer Panne geendet - und ich kann nur beten, dass man ihnen ab jetzt
die finanziellen Mittel streicht. Die debile geistige Verfassung dieser
"Wissenschaftler" möge man noch an einem letzten Spruch messen:
"Der Weg, all diese Argumente, ob der LHC den Planeten zerstören wird, zu beenden, ist, den LHC in Gang zu setzen!"
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