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MUTANTEN
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Die Esper
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Autor:
Dan Morgan
Zyklus: Die Esper
Mutanten-Zuordnung: RP

Der
Zyklus Esper besteht aus 4 Romanen. Es geht hier in erster Linie um
eine besondere Abart der Telepathie, die in der Wissenschaft als Remote viewing
[Fernwahrnehmung] oder auch Remote Perception bekannt ist. Es geht
um das angebliche Erlangen von Informationen über einen Ort oder
eine Szene ["Ziel“ oder "Target“], von denen der
Wahrnehmende [Perzipient]
räumlich getrennt ist. Versuche zur Fernwahrnehmung werden zum
Bereich der Parapsychologie
gezählt. Das bedeutet, ernsthafte Wissenschaftler stufen es als
ausgemachten Blödsinn ein. Man kann darüber denken wie man will
- auch für mich ungefähr so seriös wie die Ufologen! Im Literaturgenre
Science Fiction absolut legitim - im wirklichen Leben so fehl am Platze
wie Kopfläuse! Es hat sich daraus eine Bewegung entwickelt, die schon
fast abstrus erscheint. Ich möchte jetzt nicht wirklich einen Vergleich
zu L. Ron Hubbard
und der Scientology-Sekte
ziehen, aber einige Auswirkungen geben einem doch zu denken. Es gibt
hierzu eine Vielzahl von Internetseiten, Magazine, Bücher, Filme usw.,
eben eine echte "Glaubensgemeinschaft". Die Menschen wollen eben
einfach an Dinge glauben, egal wie blödsinnig es wirklich ist. Einige
glauben sogar, dass man damit z.B. Erfolg bei Sportwetten haben könnte.
Bei den Fachbüchern
sind einige exemplarische Werke aufgeführt. Allerdings wurde seit 1970
das Remote-Viewing-Projekt von amerikanischen Bundesbehörden - darunter die Armee, die Marine, die NASA
und der Geheimdienst CIA
- finanziell unterstützt, da man Anfang der siebziger Jahre eine "Psi-Lücke“
[Psychic gap] gegenüber der Sowjetunion
festzustellen glaubte. Die offizielle Begründung für die Einstellung von
"Stargate" [wie man das Programm nannte] lautete, die Arbeit der
Gruppe habe nicht viel gebracht.
Hierzu vielleicht ein Fachbuch?:
Geheimwaffe Gehirn. Die PSI Agenten des CIA -
Jim Schnabel
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