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Taschenbuch
Autor: Harry Harrison
Verlag/Jahr: Goldmann
/ 1984 - 1992
Zyklus: Eden

In der Eden-Trilogie geht Harry Harrison von der Frage
aus, was passiert wäre, wenn die Erde vor 65 Millionen Jahren nicht von
einem Meteoriten getroffen worden wäre und das Aussterben der
Dinosaurier
nicht stattgefunden hätte. Das Ergebnis ist eine Erde, die wie ein
fremder Planet anmutet. Die Dinosaurier haben sich weiterentwickelt und
eine intelligente Spezies hervorgebracht, die Yilanè. Ihre Kultur
ist bereits 40 Millionen Jahre alt und somit sehr traditionsgebunden. Veränderungen
finden kaum statt, und wenn, dann nur sehr langsam. Die Yilanè
leben in der Gesellschaftsform des Matriarchats - Männer dienen nur dazu,
die Eier an den Geburtsstränden auszutragen, ein Vorgang, den viele Männer
nicht überleben. Die jungen Fargi wachsen im Meer auf. Wenn sie an
Land kommen, werden sie zunächst nur für niedere Arbeiten eingesetzt. Fargi
bedeutet in der Sprache der Yilanè wörtlich "Jemand, der
sprechen lernt". Schaffen sie es, die Sprache der Yilanè zu
erlernen, die sich aus Lauten und Gesten zusammensetzt, werden sie als
vollwertige Mitglieder der Gemeinschaft aufgenommen. Yilanè
bedeutet gleichzeitig "sprachfähig". In ihrer Vorstellung sind
Intelligenz und Sprachfähigkeit also untrennbar miteinander verknüpft. Eine
Technik im menschlichen Sinne haben sie nicht entwickelt, dafür
modifizieren sie Tier- und Pflanzenarten durch Genmanipulation. So gibt es
Froscharten, deren Augen linsenartig vergrößert wurden, bis sie als
Mikroskope oder Kameras benutzt werden können. Eine Eidechsenart, die Hesotsàns,
verschießt giftige Pfeile, hat also die Funktion von Gewehren. Genauso
gibt es Dinosaurierarten, die als Panzer oder Schiffe dienen. Wirklich
spannend wird die Geschichte natürlich in dem Moment, als diese Saurier
feststellen müssen, dass es Menschen gibt - "intelligente"
Säugetiere!
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