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PARALLELWELTEN l Donald Duck 481 - Gefangen in der Computerwelt [Story] 







Status: bearbeitet/ergänzt 15.5.2017
















1. Erscheinung - Donald Duck 481 
Deckblatt "Gefangen im der Computerwelt" Ebenfalls erschienen in Donald Duck & Co. 26 Ebenfalls erschienen in Jumbo Comics 56 C      

Taschenbuch
Originaltitel: Zio Paperone e la rapina virtuale [1994] Storycode: I TL 2014-4
Autor: Alessandro Sisti l Zeichnungen: Comicup Studio
Verlag/Jahr/Seiten: Ehapa Verlag [Egmont Verlagsgruppe] / 1995 - 37 Seiten [Umfang der Story]
Reihe: Donald Duck 481
Protagonisten: Onkel Dagobert, Baptist, Die Panzerknacker, IQ-176
Donald Duck 481
1 Gefangen in der Computerwelt l 2 Gefahr für die Erde l 3 Kleider machen Leute
 
Story: Bei Onkel Dagobert nichts Besonderes: Der Geldspeicher platzt bald aus allen Nähten. Die Panzerknacker haben da eine ganz besondere Idee: Pumpen wir doch noch mehr Geld rein und schauen mal was passiert... Und siehe da, es kommt, was kommen muss - es macht Peng, und der Geldspeicher platzt tatsächlich! Nun muss das Geld natürlich möglichst schnell an einen sicheren Ort gebracht werden. Da kommen Dagoberts Mitarbeiter auf eine geniale Idee. Das Geld wird virtualisiert und dann in Dagoberts Computersystem gespeichert. Um jederzeit bei seinem Geld sein zu können bekommt Dagobert natürlich einen Zugang ins System. Die Panzerknacker haben jedoch bald herausgefunden, wo sich nun das Geld befindet - und sie haben einen Verbündetet, der ihnen auch die Möglichkeit schaffen kann dorthin zu gelangen:
IQ 176 ! Also dringen sie bald in das System ein. Aber der alte Fuchs Dagobert verschwindet einfach wieder in die reale Welt und lässt die Panzerknacker zurück - allerdings zusammen mit seinem geliebten Geld...
Ohne die Story vorab zu bewerten [was ich nur dann tue, wenn ich die Story gelesen habe] kommt mir diese Geschichte fast prophetisch vor. Sie erschien ja schon 1995 und da war die weitere Entwicklung des Bankwesens natürlich noch gar nicht so absehbar. Für uns "Normalmenschen" ist unser Erspartes natürlich ganz selbstverständlich rein virtuell bei einer Bank gespeichert. Wenn wir es also sehen und anfassen wollen müssen wir es erst von der Bank holen [es sei denn, wir bunkern es daheim oder in Schließfächern]. Die Idee nun selbst virtuell in das Netzwerk zu gehen und dort mit seinem Geld zu "spielen" sieht die heutige Entwicklung tatsächlich voraus. Mithilfe der Virtual reality könnten wir das jetzt tatsächlich. Woher die Autoren dieser Story die Idee hatten? Wahrscheinlich von Damien Brodericks 1982 erschienenen SF-Roman The Judas Mandala. 1987 erschien der Begriff erstmals, als theoretisches Konzept, im Oxford English Dictionary.
 



Ein für dieses Genre interessantes Buch... 

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