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PARALLELWELTEN l [Walt Disneys Lustiges Taschenbuch 120] Entenhausener Wunschkonzert / Die Lichterkrone [Story]







Status: bearbeitet/ergänzt 24.1.2018


















Entenhausener Wunschkonzert l Cover: Marco Rotao
1. Ausgabe

ø Preis Antiquariat: € 2,--
Die Lichterkrone l Cover: Josep Tello Gonzalez - Neuauflage 
ø Preis Antiquariat: € 2,--
Deckblatt "Die Lichterkrone" 
ebenfalls erschienen
in Mammut 75 E
     

Taschenbuch
Originaltitel: Zio Paperone e la corona di luce [1984] Storycode: I TL 1512-AP
Autor: Giovan Battista Carpi l Zeichnungen: Giovan Battista Carpi
Erschienen in: Entenhausener Wunschkonzert [Paper hit parade] / Die Lichterkrone
Verlag/Jahr/Seiten: Ehapa Verlag [Egmont Verlagsgruppe] / 1987 - 35 Seiten [Umfang der Story]
Reihe: Walt Disney´s Lustiges Taschenbuch 120
Protagonisten: Daisy Duck, Daniel Düsentrieb, Die Panzerknacker, Donald Duck, Gustav Gans, Onkel Dagobert, Tick Trick und Track
Übersetzung: Gudrun Penndorf u.a.
Taschenbuch Neuauflage
Titel jetzt "Die Lichterkrone" [Corona di luce]
Reihe: Walt Disneys Lustiges Taschenbuch
Neuauflage: 1991 [mit neuem Titel + Cover]
LTB 120 / Neuauflage - Entenhausener Wunschkonzert / Die Lichterkrone
1 Die Lichterkrone l 2 Köpfchen, Köpfchen l 3 Das Geheimnis des alten Schlosses l 4 Die Notlösung l 5 Der Lauf des Wassers l 6 Die Nacht der Stars l
7 Die Fehde von Entenhorst
Story: "Die Lichterkrone": Deckblatt siehe oben
Daniel Düsentrieb hat einen Spiele-Computer erfunden, ein Riesending*, der gleich von Tick, Trick, Track und ihrem Onkel ausprobiert wird. Doch plötzlich werden sie von dem Gerät hineingesogen*, weil Dagobert "natürlich" auf den roten Knopf gedrückt hat den niemand niemals drücken darf!. Die Kinder und ihr Onkel hatten gerade ein Science Fiction-Abenteuer gespielt, also befinden sie sich plötzlich irgendwo in der Zukunft, mitten im Weltall. Donald muss sich ab jetzt sein Geld als Schrottverwerter verdienen. Natürlich  treffen die Enten hier auf allerlei Bekannte aus Entenhausen, die von Düsentrieb ins Spiel programmiert wurden: Daisy Duck [als Prinzessin], Onkel Dagobert, Gustav Gans, sogar die Panzerknacker. Diese schnappen sich Daisy, die Thronerbin des Planeten Aurus, die die wertvolle "Lichterkrone" erben wird. Da die Prinzessin nun verschwunden ist, werden die Gauner selbst die Thronfolger und reißen sich die Krone unter den Nagel. Sofort bauen sie eine uneinnehmbare Festung, gleich mit etlichen Verteidigungsrobotern. Doch dann machen sich Donald, Gustav Gans, Daniel Düsentrieb und die bis dahin verschollene Prinzessin, auf den Weg die Festung zu erobern...
Meine Wertung: [5]
Vorab - die Zeichnungen sind natürlich toll, nicht umsonst gilt Carpi als "der" Zeichner für die Lustigen Taschenbücher! Über die Story kann man wohl geteilter Meinung sein, sie wirkt doch sehr unwahrscheinlich. Aber vielleicht sollte man da doch etwas gnädiger sein. Hier spielt das Abenteuer immerhin innerhalb eines Computerspiels - und da muss Logik nicht unbedingt wirklich sein, Hauptsache viel Action und Spaß, oder? Die Geschichte befindet sich tatsächlich ungefähr auf dem Niveau schlechter Computerspiele oder billiger Science-Fiction-Filme, aber ich traue Carpi (der ja auch die Story schrieb) zu, dass genau das beabsichtigt war. Deshalb gebe ich der Story doch 5 Sterne (auch, oder vor allem, wegen der guten Zeichnungen).
* Bitte vergesst nicht, die Original-Story stammt aus dem Jahr 1984, da füllten Computer z.T. noch wirklich ganze Zimmer! Zum Einsaugen: Man kann sich natürlich mit Fug und Recht fragen, warum der Ingenieur diese Vorrichtung überhaupt angebracht hat? Bei Comics aber wohl eine überflüssige Frage, oder... Aber mal ehrlich, die Idee, den Spieler möglichst gut "in das Spiel einzubinden" war sehr früh geboren worden. Sobald die Grafikmöglichkeiten der Computer bzw. Spielekonsolen besser wurden kamen die ersten so genannten Ego-Shooter auf den Markt [siehe Doom 1993] - und die Entwicklung geht weiter bis zur heutigen VR-Brille, deren Weiterentwicklung zu "greifbaren" Aktionen voranschreitet. Wir sind also kurz vor der Verwirklichung des Holodecks aus Star Trek! Was das "Einsaugen" angeht, ist auch diese Idee schon 2 Jahre vorher erscheinen dieser Story filmisch in TRON aufgegriffen worden. Carpi hat also diese Idee einfach nur ins Comicgenre übertragen und dadurch eine wirklich gute Umsetzung geschaffen. Vielleicht war das auch der Grund, warum er die Einsaugvorrichtung (eben passend zum Comic-Stil von LTB) an die Maschine gezeichnet hat!
 



Ein für dieses Genre interessantes Buch...

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